Aktuelles


OV Rodheim, Starkoch Neidhart und die Kinder kochen zusammen

Kinderkochtag in der EKS:  Aus der Schule - schnell gekocht

Um die Sommerferien kulinarisch aufzuwerten, wurde im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Rosbach durch den Landfrauenverein Rodheim ein Kinderkochkurs angeboten.

Zubereitet wurde ein leckeres Mittagessen mit der Unterstützung vom Profikoch Reiner Neidhart von Neidhart´s Küche in Karben, von Frau Brigitta Vancura (Ernährungsfachfrau im Landfrauenverband) und einigen Damen aus dem Landfrauenverein Rodheim. Ausgestattet mit Schürze und Kochbuch wurden zuerst grundlegende Dinge besprochen: Inhaltsstoffe wie Vitamine, rohes Obst und Gemüse gesünder als gekochtes (wo es passt), Hygieneregeln in der Küche und der Speiseplan. Erklärt wurden auch die vielen Zusatzstoffe in den bereits verarbeiteten Fertignahrungsmitteln, die im Prinzip überflüssig sind.

Die Landfrauen hatten mit dem auch aus dem TV bekannten Herrn Neidhart ein vielseitiges Menü geplant und so startete man mit einem Himbeer-Shake mit Chrunchy Haferflocken. Bei der Verarbeitung der Zutaten zeigten sich einige junge Köche als wahre Begabungen. Einige brauchten etwas mehr Schützenhilfe beim Schneiden der Kräuter, Zwiebeln oder Eier aufschlagen. Aber um das zu lernen, waren sie ja gekommen. Als Vorspeise hatte eine Gruppe Apfelbrötchen gebacken, auf die nun die selbst gerührte Möhrenbutter gestrichen wurde. Der zweite Gang war richtig hessisch mit Pellkartoffeln und Kräuterquark. Für den dritten Gang hatte die "Nudelgruppe" selbst Bandnudeln hergestellt. Es war ein tolles Erlebnis, wie mit Herrn Neidhart´s Tipps und Erfahrung in kurzer Zeit Berge von Bandnudeln entstanden. Dazu gab es die besten Paprikafrikadellen und eine fruchtige gelbe Tomatensoße. Natürlich brauchte die Herstellung des Nudelteiges etwas mehr Zeit, als das Thema des Tages angab. Jedoch kann mit einem überschaubaren Zeitaufwand eine größere Menge Nudeln herstellen und portionsweise einfrieren. Als krönenden Abschluss des Menüs hatte die "Nachtischgruppe" nicht nur leckere, sondern auch wunderschöne Fruchtspieße gezaubert. Beeren der Saison aufgespießt und mit flüssiger Schokolade verziert! Beim abschließenden Spülen kündigten sich viele der jugendlichen Köche für das nächste Jahr bereits wieder an. Auch abholende Mütter zeigten ihr Interesse.

Text und Bilder OV Rodheim

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Rezepte
LandFrauen Kochen
20180628_Landfrauen Kochen Ferienspiele.
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Im Namen der Rose...OV Steinfurth

Auch am diesjährigen Rosenfest  beteiligten sich die LandFrauen Steinfurth wieder sehr rege.

Der absolute Höhepunkt war der Rosenkorso am Sonntag Nachmittag.

Die LandFrauen hatte sich das Thema "Augsburger Puppenkiste" ausgewählt und schmückten den Korsowagen mit ca. 8800 Rosenblüten, Schnittrosen, Rollrasen, Efeu uvm.

Die Mühe wurde belohnt mit dem 4. Platz.

Wir gratulieren ganz herzlich!



Deutscher LandFrauentag 2018

Veränderung wagen. Vertrauen festigen.

    Deutscher LandFrauentag                             2018                          begeistert 3.000 LandFrauen

in Ludwigshafen

mit Ehrungen, starken Inhalten

und

      ebenso tollen Frauen.

 

 

Seit Monaten war diese Großveranstaltung ausverkauft. Dank neuer Medien konnten sich spontane LandFrauen aus dem Bezirkslandfrauenverein Friedberg noch  Karten sichern.

 

 500.000 LandFrauen sind in Deutschland ehrenamtlich aktiv. Dieses Engagement würdigten die Ehrengäste beim Deutschen LandFrauentag 2018, bei dem 3.000 LandFrauen zusammenkamen. "Veränderung wagen. Vertrauen festigen." war das Motto des 70. Geburtstags des Deutschen LandFrauenverbands (dlv), das Tradition und Moderne auf wundervolle Weise verband.

 

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, kennt die Leistungen der LandFrauen.
Der Verband und seine Mitglieder sind bei der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im ländlichen Raum wichtige, verlässliche und engagierte Kooperationspartner der Politik.

 

Dies weiß auch Bundeslandwirtschaftministerin Julia Klöckner.

Die Ministerin steht in engem Austausch mit dem Deutschen LandFrauenverband und berichtete in Ihrer Rede von den vielfältigen Anknüpfungspunkten. "Ohne LandFrauen ist kein Land zu machen!" Frauen, Landfrauen müssen sich noch mehr trauen, sie werden an den Spitzen gebraucht,  oder haben Sie im Dieselskandal oder dem sogenannten Flughafen einen Frauenname in dieser Verbindung gehört?"

Die Damen waren von ihrer Rede sichtlich angetan, hätten der sympathischen Ministerin, vor allem wenn sie in ihren Dialekt verfällt, gerne noch weiter zugehört.

 

Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, grüßte per Videobotschaft. "Unser Land braucht Menschen wie Sie: Menschen, die sich engagieren; Menschen, die sich kümmern.

 

Jutta Steinruck als gastgebende Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen hat selbst erfahren, was die LandFrauen im Dialog zwischen Stadt und Land leisten.


Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied, betont: "Die LandFrauen sind eine tragende Säule für die Entwicklung unserer ländlichen Räume.


Die dlv-Präsidentin Brigitte Scherb formulierte es so: "'Veränderung wagen. Vertrauen festigen.' verstehen wir als Auftrag. LandFrauen im dlv haben diese Kraft. Gemeinsam wollen wir uns für eine Weiterentwicklung der LandFrauenarbeit einsetzen, die Mut macht, Perspektiven entwickelt und zum Handeln motiviert".


Die Talkrunde "Pionierinnen: Veränderung wagen" zeigte im Gespräch mit Nicola Baumann (Eurofighterpilotin), Prof. Dr. Ulrike Detmers (Mestemacher-Gruppe), Lena Gengelbach (John Deere), Julia Harnal (BASF), Monika Schulz-Strelow (FidAR), wie viel erfolgreiche Frauen durch Mut, Selbstvertrauen, gute Ausbildung und Netzwerke erreichen können.

Die Großveranstaltung in Ludwigshafen hat wieder einmal gezeigt, was das Besondere an den LandFrauen ist: Zusammengehörigkeitsgefühl, die politische Interessenvertretung und das Netzwerken. Gestärkt mit Impulsen für die Bezirks- und Ortsvereine, aber auch die wohltuenden Begegnungen mit - "Woher kenne wir uns, welches Seminar, welche Fachfahrt war es nochmal?" machen solche Events aus. Der nächste Deutsche Landfrauentag findet in Essen 2020 statt.

 (Bild und Foto Andrea Wittich)


Profit durch soziale Netzwerke

Profit durch soziale NetzwerkeFachfahrt zur Öffentlichkeitsarbeit im Bezirks-, Orts- und Bäuerinnenforum

Social Media spielt eine immer größer werdende Rolle beim Entdecken und Teilen von Informationen!

 

Fahren Sie mit uns zu Jutta Zeisset um fit für die Öffentlichkeits Arbeit zu bleiben!

 

Anmeldungen und weitere Infos unter:

info@bezirkslandfrauen-friedberg.de

 

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Profit durch soziale Netzwerke
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Adventsfahrt Dezember 2018

Die diesjährige Adventsfahrt führt uns nach Maurach am Achensee in der Zeit von Freitag, den 07.12.2018 bis Montag, den 10.12.2018.

Anmeldung und weitere Info´s bei

Sabine Ewald Tel. 0603285291

ewald4family@aol.com


Landesverband bietet Fachfahrt an!

Europa erleben & verstehen!

Fachfahrt nach Brüssel vom 28. bis 30. August 2018

Hier geht es zu weiteren Informationen

Fachfahrt nach Brüssel


Ortsvereine online

 

Burgholzhausen www.landfrauen-burgholzhausen.de

 

Petterweil www.landfrauen-petterweil.de

 

Rodheim www.landfrauen-rodheim.jimdo.com


Berichte


Landfrauen sind Follower von  Alban Burster

Bäuerinnenstammtisch der Bezirkslandfrauen Friedberg und dem vlf Wetterau trafen sich zum WetterGrillen in Nieder- Rosbach auf dem Lerchenhof von Jana und Frank Metzger mit wunderbarem Blick

Neugierig waren die Damen zum Treffen der Bäuerinnen gekommen. Sie wollten ihm persönlich begegnen, ihrem Wetterfrosch der jeden Morgen gegen 6 Uhr kurz und knapp mit ein, zwei flotten Sätzen das Wetter für den Tag in Facebook verkündet.  Nun steht er vor ihnen, man ist so vertraut, hat sofort das Gefühl, man kennt ihn tatsächlich persönlich. Alban Burster, der 21jährige Büdinger erstellt Wetterprognosen und dies bereits seit vielen Jahren. Vor knapp fünf Jahren begann er damit, regionale Wetterwarnungen im Internet einzustellen.  Sein Wetterdienst im Netz ist mittlerweile sehr erfolgreich und wie man hört,  gehören auch viele Landfrauen zu den inzwischen mehr als 33.000 Follower (Anhänger) die ihn mit „gefällt mir“ gedrückt und „abonniert“ haben. Bei Bedarf aktualisiert er seine Seite auf Facebook mehrmals am Tag. 

Mit seiner netten, sympathischen Art berichtete Alban Burster übers Wetter. Wie sich das mit dem Hagel verhält, warum der Taunus eher langweilig fürs Wetter ist und warum es an diesem Abend so windig war. Nur wie das Erntewetter während der bevorstehenden Getreideernte in der Wetterau wird, dies wollte er nicht beantworten. Dazu braucht man eine Glaskugel, scherzt er. Die Daten für seine Vorhersagen zieht er aus verschiedenen Quellen, Grafiken und schaut natürlich selbst gerne zum Himmel. Wenn die Wetterlage sehr spannend ist, dann steht er auch gerne morgens mal ganz früh auf, obwohl er am Abend zum Handball unterwegs war. Die Zeit verging viel zu schnell, doch beim gemeinsamen Grillen wurde lebhaft weiter übers Wetter geredet und der einzige Mann an diesem Abend, beantwortete mit Leidenschaft noch viele weitere Fragen zum Wetter. Zu diesem Event waren viele junge Landfrauen gekommen, lag sicherlich an dem  jungen sympathischen Referenten.  Ab Herbst zieht es ihn beruflich weiter weg, morgens wird er weiterhin mit seiner Wettervorhersage uns in den Tag schicken. Naja und dann wäre ja dann noch RTL und SAT1, wir sind gespannt, auf unseren Wetterfrosch Alban Burster.

Nun gehen die Damen vom Bäuerinnenstammtisch in die Sommerpause. Es gibt viel zu tun, die Getreideernte steht vor der Tür und so manche Obsternte muss verarbeitet werden. Damit dies zügig den Damen gelingt, verteilte Bezirksvorsitzende Brigitte Albrecht einen Haushaltshelfer für die moderne Hausfrau. Das nächste Treffen ist für September geplant.

Text und Foto Andrea Wittich

 


Landfrauen von Wölfersheim und Södel 6 Tage am Wörthersee

 

Auch in diesem Jahr zog es die Landfrauen von Wölfersheim und Södel in die Ferne.

Mitte Mai fuhren sie mit voll besetztem Bus nach Kärnten an den Wörthersee.  Auf der Hinreise stärkten sich alle am reichhaltigen Sektfrühstück  und am Nachmittag erreichten sie ihr gemütliches Hotel in Krumpendorf. 

Mit einer Schifffahrt nach Velden, dem bekanntesten Städtchen am Wörthersee, begann die erste Tagesfahrt. Dort konnte  bei einem Rundgang das aus Film und Fernsehen berühmte Schloss, das Casino und die schöne Uferpromenade bestaunt werden. Am Südufer des See's wurde die Wallfahrtskirche auf der Halbinsel Maria Wörth besichtigt und danach war in Pörtschach noch Zeit für einen Spaziergang zum See.

Ein besonderes Erlebnis war am nächsten Tag die Fahrt durch das wildromantische Liesertal. Von dort aus ging es auf der Nockalmstraße in zahlreichen Kehren hinauf in den Biosphärenpark der Nockberge. In einer Berghütte ließ sich die Gruppe Kärntner Spezialitäten schmecken und anschließend wurde in einer Bio-Käserei nach einer kurzen Besichtigung der gute Bergkäse verkostet. Mit einem gemütlichen Beisammensein und Live-Musik im Hotel fand dieser Tag seinen Abschluss. 

Eine weitere Tagesfahrt führte an den schönen Ossiacher See mit Besuch des Benediktiner - Stifts 

St. Andrä und danach war nach einem geführten Rundgang in Villach noch Zeit für einen Stadtbummel.

Am Tag vor der Abreise stand Klagenfurt auf dem Programm. Im  wunderschön angelegten Miniaturenpark „Minimundus“ machten die Landfrauen eine kleine Weltreise. Begeistert wurden die schönsten Bauwerke der Welt, die in 156 Modellen detailgetreu nachgebaut sind, bestaunt. Am Nachmittag konnte jeder die Stadt  auf eigene Faust erkunden. Nach sechs erlebnisreichen Tagen galt es Abschied zu nehmen vom schönen Wörthersee und auf der Heimfahrt wurden wieder Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.

 


OV Petterweil Erlebnistage im Hunsrück, Veldenz/Mosel

 

In diesem Jahr führte der traditionelle mehrtägige Erlebnisurlaub der

Petterweiler Landfrauen ,hervorragend organisiert vom Vorstandsteam

Gisela Schaub, Toni Müller und Waltraud Steinmetz, an die Mosel.

Gutgelaunt und voller Erwartung starteten die Landfrauen sowie Gäste am

Freitag, dem 1. Juni an der Sporthalle in Petterweil, in sorgenfreie, fröhliche

Tage. Die Fahrt in den Hunsrück führte durch den Hochwald als erstes Ziel nach

Ida-Oberstein.

Hier war, wie kann es anders sein, ein Besuch einer Edelsteinschleiferei mit

Führung und reichlicher Information. Wir hörten, dass ab der Mitte des 19.

Jahrhunderts neben Pforzheim, Hanau und Schwäbisch Gmünd zu einem der

vier wichtigsten Schmuckzentren Deutschlands gehörte. Aufgrund der

natürlichen Vorkommen an Achaten, Jaspis und anderen Edelsteinen. Die

Goldschmiede siedelten sich hauptsächlich am Obersteiner Nahe Ufer wegen

der Wasserverhältnisse zum Betreiben der Schleifsteine, an. Mit dem

Aufkommen verschärfter Umweltauflagen und der Konkurrenz aus

Billiglohnländern in den 1970er Jahren wurde die Lage für die

Modeschmuckfabriken immer schwieriger. Noch heute gibt es einige

Schmuckfabriken aus der Gründerzeit. Doch es blieb nicht nur beim Schauen,

bei einige Frauen blitzte und glitzernde es nach dem Besuch des

Edelsteinmuseums, und beim anschließenden Bummel durch die Altstadt am

Hals.

Anschließen ging die Fahrt weiter ins Wein- und Gästehaus am Schieferfels in

Veldenz . Hier erwarteten uns geschmackvoll eingerichteten Gästezimmer, im

„ Kelterhaus Weinrausch“ mit romantischen Innenhof vom herrlichen Veltener

Wein inspirieren Moselländische Küchen , bei lief Musik wurde bis spät in der

Nacht, getanzt und gelacht. Nach dem Frühstück „ Graf Johannes „ ging es am

folgenden Tag nach Lüttig/ Belgien in die Geburtsstadt Karl des Großen. Wir

erlebten eine Stadt voll Kultur, der Fluss gibt der Stadt seine Seele, viele enge

Straßen, Treppen und romantische Gässchen, gab es bei einer sachkundigen

Führung zu entdecken.

Am Sonntagmorgen ging es mit dem Bus weiter an der romantischen Mosel bis

nach Bernkastel-Kus, einer weiten Moselschleife gelegen.

Hauptattraktion der Stadt ist der bekannte Marktplatz, der mit seinen

Fachwerkfronten den Inbegriff altdeutscher Stadtarchitektur bildet. Nahe bei

den behäbig breiten Bürgerhäusern am Markt steht das ulkige Spitzhaus in der

Karlsstraße, das auf winziger Fläche aufgebaut, schräg auskragend nach oben

wächst. Mitten auf dem Marktplatz der Michaelsbrunnen von 1606. Je nach

Lust und Laune ging für die einen die Fahrt hoch auf die Burg ins

Panoramacaffee mit herrlichem Blick auf die Stadt oder mit dem Ausflusschiff

die Mosel auf und ab.

Müde, aber glücklich erreichten wir am späten Abend gesund und munter

Petterweil.

Text und Bild: Katharina Peter


Bäuerinnenstammtisch der Bezirkslandfrauen                    Friedberg und dem vlf Wetterau               unterwegs zur Exkursion in Friedberg- Dorheim

Sandra Veith, Bäuerin und jetzt neu LandFrau, träumte vom Bauernhofcafè, ihr Mann hatte andere Träume.....

Veiths Eierpott - täglich werden 700 Eier gelegt, was geschieht mit ihnen? Wohin mit dem Suppenhuhn?

Doch der Reihe nach.

Fast vierzig LandFrauen kamen an diesem Nachmittag zusammen.

Sandra Veith hatte die Tische nett eingedeckt und hatte so manche Leckerei aus der eigenen Backstube vorbereitet. Die Kinder Lukas und Alina sorgten für den Kaffee und Mann Andreas für kühle Getränke. 

Die Landfrauen wollten wissen, wie Sandra Veith auf dem Landwirtschaftlichen Hof in Dorheim "ihren" Platz gefunden hat. Spannend mit einer Mischung Heiterkeit und einer spürenden herzlichen Ehrlichkeit erfuhren die Damen von ihrer Banklehre, Mutterzeit, Aushilfsjob, Festanstellung und jetzt ein Teil vom Eierpott-Team.

Sie träumte von einem Bauernhofcafe, aber ihr Mann Andreas hatte andere Träume.

Seine Gedanken gingen in Richtung Hähnchenmaststall.

Sandra war nicht zu überzeugen, die Zahlen der dann zu tragenden Forderungen an die Bank, nee da wäre ihr beim Anblick auf das Stalldach der Tag versaut gewesen. In einer Fachzeitschrift war dann von einem Hühnermobil zu lesen. Zahlen, mit denen konnte sie sich anfreunden.

Inzwischen haben sie sich das Dritte Hühnermobil angeschafft, sie hat ihren Halbtagsjob gekündigt und sich den Wunsch einer Nudelmaschine erfüllt. Im Bauernhofladen kommt eins zum Anderen, sodass sie nicht nur Marmelade, verschiedene Öle, Grillfleisch und Eis verkauft, nein ihr Eiersalat verkauft sich gut und vor allem, ihre Köstlichkeiten aus der eigenen Backstube.

So bereitet sie freitags vor und backt, abends stellen die Kinder es in Facebook ein und am nächsten Tag, sind sie meist bis zum Mittag ausverkauft.

Die Damen fragten nach, ob sie ihren Job bei der Bank nochmals gegen den, auf dem Hof eintauschen würde? Sandra dachte kurz nach, schaute nach ihrem Mann und Kinder und antwortete, ja, genau in dieser Reihenfolge.   

Ihr Mann Andreas erzählte ebenso überzeugend, warum ihre Hühner sehr schnell, alle auf der Stange sitzen, mit welchen technischen Tricks er sich das Füttern erleichtert und warum man im Ort den Hahn nicht schreien hört. Gemistet wird einmal wöchentlich und die Eier sammelt er nach der Mittagspause ein.

Dann geht's zur Sortiermaschine und der kurze Weg beginnt in Richtung Hofladen, verschiedene Märkte in der Nähe oder in die Backstube seiner Frau. So ganz lässt ihn sein Traum nicht los. Inzwischen gibt es auch einige Masthähnchen, in kleinen Mengen, die ebenso im Hofladen verkauft werden.

Der Slogan "Miteinander mehr erreichen" dies könnte das Fazit von diesem Nachmittag sein, die ganze Familie - ein Team.

Beate Weller bedankte sich im Namen der LandFrauen und überreichte Sandra Veith eine Mitgliedschaft der LandFrauen im Bezirksverein Friedberg. Wir sehen uns!

Text: A. Wittich Bilder: A.Wittich, O.Seitz


OV Oppershofen fährt nach Berchtesgarden

Kürzlich reisten die Oppershofener Landfrauen für 5 Tage ins Berchtesgadener Land.

 

Am Tag der Anreise steuerte die Gruppe, nach einem Zwischenstopp mit Sektfrüh-

stück, die Allianz-Arena in München an. Wenn auch nicht alle Mitfahrer Bayern-Fans 

waren so genoss die Gruppe die gute und interessante Führung durch und hinter die Kulissen der Arena des großes Meisters. 

 

Nach einigen kleinen Staus, Regen und engen Straßen erreichten die Reisenden Ihr Domizil Alpensport-Hotel Saimler in Berchtesgaden.

 

Am 2. Tag wurde das seit 1517 bestehende Salzbergwerk Berchtesgaden  besichtigt.

Recht lustig war das Ankleiden der Schutzanzüge und schon ging die Führung los.

Mit der  Grubenbahn fuhr die Gruppe  650 m in den Berg hinein ehe man sich in der riesigen Salzkathedrale mit der spektakulären Bergmannsrutsche wiederfand. In 

3D-Animation wurde der Salzabbau spannend präsentiert. Der Rundgang und die

Floßfahrt über den unterirdischen Salzsee war ein unvergessliches Erlebnis. 

Hinauf ging es wieder mit dem Schrägaufzug. 

 

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Königssees. Mit einem kleinen Schiff 

ging es nach Bartholomä, mit einem Zwischenstopp für das Echo.

Die, die immer noch nicht müde waren, verbrachten den Abend noch, auf Einladung

des Hauses, auf der Kegelbahn.

 

Am 3. Tag war ein Besuch in Salzburg angesagt. Hier konnte die Festung, Getreidegasse mit Mozarthaus, oder am Schloss der Mirabellgarten besichtigt werden, untermalt von zünftiger Blasmusik.

 

Am Abend war noch Gelegenheit ein Stück des Berchtesgadener Bauerntheaters

“Der Saisongockel” anzusehen. Dass ließ sich keiner nehmen.

 

Am Morgen des 4. Tages konnte in Bad Reichenhall .ein wunderschöner angelegter 

Kurpark bestaunt, und das Bad Reichenhaller Salzwasser probiert werden.

 

Danach fuhr die Gruppe nach Ramsau. Sehenswert war hier die 1512 erbaute kleine Pfarrkirche und der wunderschöne Hintersee.

 

Am Nachmittag bummelten die Reisenden durch die Innenstadt von Berchtesgaden.

Leider hatten die schönen Geschäfte geschlossen. Daher wurde von den meisten Besuchern ein Eisbecher oder Kuchen verkostet und  am Abend hieß es schon

wieder Koffer packen.

 

Auf der Heimreise wurde noch ein  Stopp in Nürnberg eingelegt.

Danach ging es mit guten Eindrücken direkt nach Haus.

 


LandFrauen in Form

Blütenwanderung in Ockstadt

Kirschblütenwanderung unter dem Motto „Landfrauen in Form“

 

Bei herrlichem Wetter trafen sich am vergangenen Samstag 140 Landfrauen zur Kirschblütenwanderung unter dem Motto „Landfrauen in Form“ in Ockstadt. Bei der Begrüßung der Frauen durch die Vorsitzende des Bezirkslandfrauenvereins Friedberg, Brigitte Albrecht, konnte diese als Ehrengäste den Landrat, Jan Weckler, und den Leiter des Gesundheitsamtes des Wetteraukreises, Dr. Reinhold Merbs, mit ihren Familien begrüßen.

Danach gab sie das Wort an den sachkundigen Hobby-Kirschenanbauer, Bernd Ewald, weiter.

Ewald erzählte über den Kirschenanbau in Ockstadt. Seit etwa 250 Jahren werden in Ockstadt Süßkirschen angebaut und inzwischen sind es 110.000 Kirschbäume.

Von den alten Sorten und auch den Hochstämmen wird Abstand genommen, da der Verbraucher dicke Kirschen will und die Ernte bei den Hochstämmen gefährlicher ist als bei den Halbstämmen.

Am Ende der Wanderung war man bei der Hollarkapelle angekommen,

wo auf die Frauen Kaffee und Kuchen wartete.

Präsidentin des hessischen Landfrauenverbandes, Hildegard Schuster, begrüßte die Landfrauen. 

Sie dankte allen Landfrauen für ihre Arbeit vor Ort und damit sie auch weiterhin gut unterwegs sind, verteilte sie an alle Frauen eine Tube Fußcreme.

Dr. Reinhold Merbs mit Familie schenkte eigen erzeugten Kirsch-Prosecco und Kirschsaft aus.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung, wobei das Wetter einen großen Anteil dazu beitrug.

Text: C.Starck

Bilder: A. Wittich / C. Starck