Programm der Wölfersheimer und Södeler Landfrauen Herbst/Winter 2025/26

Rückblick 2026

Landfrauen Wölfersheim und Södel feiern geselligen Abschluss des Winterprogramms

Mit einem stimmungsvollen Abendessen haben die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel am Donnerstag, 7. Mai 2026 ihr Herbst‑Winter‑Programm feierlich beendet.

Der Vorstand hatte dazu in das Restaurant Wetterau eingeladen, wo Vorsitzende Mechthild Lind rund 35 Teilnehmerinnen herzlich begrüßte – darunter auch mehrere neue Mitglieder, die erstmals an einem gemeinsamen Treffen teilnahmen und sofort spürten, wie offen und warm die Gemeinschaft sie aufnahm.

In lockerer Atmosphäre genossen die Frauen einen geselligen Abend, geprägt von angeregten Gesprächen, gutem Essen und spürbarer Gemeinschaft. Damit sich die Landfrauen auch während der Sommermonate nicht aus den Augen verlieren, bot die Veranstaltung zugleich den passenden Rahmen, um das neue Sommerprogramm vorzustellen. Dieses hält erneut eine Vielzahl abwechslungsreicher Aktivitäten bereit.

Mit großer Vorfreude blicken die Landfrauen nun auf die kommenden Monate, in denen sie gemeinsam Neues entdecken, bewährtes fortführen und die Verbundenheit innerhalb der Gruppe weiter stärken wollen.

Der Abend machte einmal mehr deutlich, wie wichtig Austausch und Miteinander für die lebendige Gemeinschaft der Landfrauen sind.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Sechs Tage unterwegs: Eine unvergessliche Reise der Wölfersheimer und Södel­er Landfrauen nach Erfurt, Dresden, Sächsische Schweiz, Pirna, Meißen und Weimar

Sechs Tage lang waren die Landfrauen- und männer aus Wölfersheim und Södel bei herrlichem Sonnenschein gemeinsam unterwegs – und kehrten mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen und unzähligen schönen Momenten zurück. Die Reise führte sie nach Erfurt, Dresden, Meißen, in die Sächsische Schweiz, Pirna und über Weimar wieder nach Hause. Es war eine Fahrt, die Kultur, Natur, Geschichte und Gemeinschaft auf besondere Weise verband und allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Schon der Start am Freitag versprach eine gelungene Reise. Bei herrlichem Sonnenschein machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Osten. Die erste Pause war auf dem Rastplatz Herleshausen, ein liebevoll vorbereitetes Sektfrühstück sorgte für gute Stimmung und weckte die Vorfreude auf die kommenden Tage. Weiter ging es nach Erfurt, wo zur Mittagszeit auch das Gruppenfoto entstand – ein erster gemeinsamer Moment, der die Verbundenheit der Gruppe widerspiegelte.

Am Nachmittag wartete noch ein reichhaltiges Kuchenbuffet, (Danke an alle Kuchenbäckerinnen) das die Reisenden noch einmal stärkte, bevor sie am frühen Abend ihr Hotel in Dresden erreichten.

Nach dem Einchecken und dem Auspacken der Koffer wurden wir mit einem köstlichen Buffet verwöhnt, der Abend klang in entspannter Atmosphäre aus.

 

Dresdens Geschichte – lebendig erzählt

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der sächsischen Landeshauptstadt. Reiseleiter Klaus, der die Gruppe über mehrere Tage hinweg begleitete, erwies sich als Glücksgriff: humorvoll, kompetent und voller spannender Geschichten. Er führte die Landfrauen durch die Dresdner Altstadt und erklärte die Kreuzkirche, die Frauenkirche, den Zwinger, die Semperoper und den Dom mit einer Begeisterung, die ansteckte.

Die Teilnehmer erfuhren viel über die wechselvolle Geschichte der Stadt, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den beeindruckenden Wiederaufbau.

Am Nachmittag folgte eine Schlösserfahrt auf der Elbe – ein Höhepunkt der Reise. Vom Schiff aus boten sich eindrucksvolle Ausblicke auf die Elbschlösser, die Weinberge und die malerische Flusslandschaft. Sie endete am blauen Wunder.

Mit dem „Blauen Wunder“ ist eine Stahlbrücke in Dresden gemeint, die über die Elbe verläuft und die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander verbindet. Das Blaue Wunder wird daher offiziell auch Loschwitzer Brücke genannt. Das Blaue Wunder gehört definitiv zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Dresden. Der Tag endete in geselliger Runde im Hotel.

 

Die Sächsische Schweiz – Natur, die berührt

Am dritten Tag ging es hinaus in die Natur. Auf dem Weg zur sächsischen Schweiz machten wir noch einen Halt am Schloss Albrechtsberg. Dort entstanden schöne Fotos – die Aussicht über die Elbhänge war wirklich beeindruckend.

Anschließend ging es weiter zum Schloss und Park Pillnitz, wo gerade der Chinesische Flieder in Blüte stand. Beeindruckend waren die gedrehten Baumstämme.

Anschließend ging es zum Sommerschloss der sächsischen Könige, wo wir noch etwas Zeit verbrachten und die Atmosphäre genossen. Dann ging es weiter.

Die Sächsische Schweiz zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Die berühmte Bastei mit ihrer markanten Felsenbrücke bot spektakuläre Ausblicke über das Elbtal und die Sandsteinformationen. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit für Fotos, kleine Spaziergänge und Momente der Stille, um die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Nach unserer Tour durch die Sächsische Schweiz machten wir noch einen Abstecher nach Pirna. Dort übernahm Klaus die Stadtführung und zeigte uns die schönsten Ecken der Altstadt. Die Atmosphäre mit den engen Gassen und den historischen Fassaden hat uns besonders gefallen und war ein stimmungsvoller Abschluss unseres Ausflugs.

Die beeindruckende Landschaft des Elbsandsteingebirges hinterließ bleibende Eindrücke und sorgte für zahlreiche Gesprächsthemen beim abendlichen Beisammensein.

Der vierte Tag führte die Gruppe nach Meißen. In der weltbekannten Porzellanmanufaktur erhielten die Landfrauen spannende Einblicke in die Herstellung des berühmten „weißen Goldes“. Die kunstvolle Handarbeit beeindruckte viele nachhaltig.

Anschließend erklommen einige Teilnehmer die 107 Stufen zum Meißner Dom und wurden mit einem herrlichen Blick über die Stadt belohnt. Auch die traditionelle Meißner Eierschecke durfte nicht fehlen und sorgte für zufriedene Gesichter.

Nach einem kurzen Stadtbummel, traten wir die Rückfahrt an.

Zurück in Dresden zeigten sich einige Landfrauen erneut sportlich: Sie bestiegen den Glockenturm der Frauenkirche – diesmal 281 Stufen. Der Panoramablick über die Altstadt war jede Anstrengung wert, danach belohnte man sich mit 1 Glas Wein auf dem Frühlingsfest, direkt neben dem Hotel.

 

Märchenhafte Kulissen und ein genussvoller Ausklang

Am fünften Tag erwartete uns erneut Reiseleiter Klaus. Den Auftakt bildete eine gemütliche Kutschfahrt, die uns durch die malerische Landschaft rund um Moritzburg führte und sofort für eine entspannte Stimmung sorgte. Es ging zuerst zur Fasanerie, wo wir die historische Anlage und die idyllische Umgebung erkundeten. Die ruhige Atmosphäre dort bot einen schönen Kontrast zum lebhaften Schlossbesuch.

Im Anschluss erreichten wir Schloss Moritzburg, vielen bekannt aus dem Märchenfilm Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Der goldene Schuh auf der Schlosstreppe war ein besonderer Blickfang und wurde begeistert fotografiert.

Den genussvollen Abschluss des Tages erlebten wir im Schloss Wackerbarth. Bei einer kleinen Verkostung probierten wir verschiedene Sorten Wein, und einige Landfrauen fanden dabei ihren persönlichen Lieblingswein, den sie als Erinnerung mit nach Hause nahmen.

 

Heimreise über Weimar – und ein letzter gemeinsamer Moment

Am sechsten Tag hieß es Abschied nehmen. Um 9.30 Uhr startete der Bus Richtung Heimat, mit einem zweistündigen Zwischenstopp in Weimar. Die historische Stadt, geprägt von Goethe und Schiller lud zu einem Spaziergang durch die Altstadt ein. Die Landfrauen- und männer genossen die besondere Atmosphäre der Kulturstadt und ließen die Eindrücke auf sich wirken.

Am Nachmittag wurde auf einem Rastplatz ein letzter Halt eingelegt – und mit einem Glas Sekt auf die gelungene Reise angestoßen.

Gegen Abend erreichte die Gruppe wieder Wölfersheim und Södel, erfüllt von vielen schönen Erinnerungen und dem Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben.

Ein besonderer Dank galt dem souveränen Busfahrer Andreas von der Firma Pfannmüller für die tolle Fahrt, sowie seiner Frau Ute, die während der gesamten Reise für einen herzlichen und zuverlässigen Bordservice sorgte.

Die Landfrauen waren sich einig: Diese Reise war ein Höhepunkt des Vereinsjahres – abwechslungsreich, harmonisch und unvergesslich.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Gehirn in Bewegung –Impulse für mehr Gesundheit im Alltag

Siebenundzwanzig interessierte Frauen folgten der Einladung am 16. April 2026 zum Vortrag „Gehirn – Schaltzentrale für alles“

Die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel erlebten einen ebenso informativen wie kurzweiligen Abend. In verständlicher und alltagsnaher Weise vermittelte Heilpraktikerin und Körpertherapeutin Tina Ohl, wie eng Gehirn, Körper und Psyche miteinander verbunden sind – und wie sehr wir unsere geistige Fitness selbst beeinflussen können.

Neben einem anschaulichen Überblick über Aufbau und Funktion des Gehirns standen vor allem praktische Impulse im Mittelpunkt: Mit einfachen Bewegungs- und Koordinationsübungen, kleinen „Denkpausen“ sowie bewusster Atmung konnten die Teilnehmerinnen direkt erfahren, wie sich Konzentration, innere Ruhe und Wohlbefinden positiv verändern lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends galt der Frage, wie sich die Gehirngesundheit langfristig stärken lässt. Ohl betonte die Bedeutung von ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung, sozialen Kontakten und geistiger Aktivität. Kleine, kontinuierliche Veränderungen im Alltag könnten bereits spürbare Effekte erzielen, so die Referentin.

Die positive Resonanz der Besucherinnen zeigte, dass das Thema auf großes Interesse stößt. Viele nahmen konkrete Anregungen mit, die sich ohne großen Aufwand in den eigenen Tagesablauf integrieren lassen. Für die Landfrauen Wölfersheim und Södel war der Abend damit ein gelungenes Beispiel dafür, wie Gesundheitswissen verständlich und motivierend vermittelt werden kann.

Mit diesem Abend ging für die Landfrauen Wölfersheim und Södel der vorletzte Vereinsabend der Saison zu Ende. Am 7. Mai 2026 steht nun noch das gemeinsame Abschlussessen an, bevor das neue Sommerprogramm vorgestellt wird. Die Vorfreude ist groß – und viele sind gespannt, welche Aktivitäten und Begegnungen die warme Jahreszeit diesmal bereithält.

Text und Bilder Sigrid Paul.

„Platt mit Haltung“:Die Ulferin Karin Bach begeistert die Landfrauen in Wölfersheim und Södel

Der Vorstand der Wölfersheimer und Södler Landfrauen hatte am 9. April besonderen Besuch: Die Mundartautorin und Plattschwätzerin Karin Bach war zu Gast – eine Frau, die das Owwerhessische Platt nicht nur spricht, sondern als kulturellen Schatz begreift. Die gebürtige Ulfaerin, heute in Unter‑Schmitten zuhause, wuchs mit der Mundart auf und trägt sie seit Jahren mit Leidenschaft in die Öffentlichkeit.

Für Bach ist Platt weit mehr als ein Dialekt. »Man kann es nicht eins zu eins ins Hochdeutsche übersetzen. Manche Redewendungen drücken eine ganze Lebenshaltung aus – Verschmitztheit, Realitätssinn, Ironie und Selbstironie«, erklärt sie. Damit steht sie in einer langen Tradition regionaler Sprachpflege, die auch der Duden als eigenständige, lebendige Form der Kommunikation beschreibt.

Mundart für die Landesgartenschau

Wie lebendig Platt sein kann, zeigt ein aktuelles Projekt: Für den neuen Audioguide des Kurparks Bad Salzhausen – entwickelt im Hinblick auf die Landesgartenschau 2027 – sprach Bach die Version im Ilfer Platt ein. Neben der englischen Fassung von Sharon Rieck und der hochdeutschen Stimme von Kulturmanager Martin Guth verleiht ihre Mundart dem Rundgang eine besondere Authentizität. »Es ist schön, wenn Besucherinnen und Besucher hören, wie die Region wirklich klingt«, sagt sie.

Späte Bühnenkarriere, aber umso erfolgreicher

Erst in der zweiten Lebenshälfte begann Bach, mit ihren Texten öffentlich aufzutreten. Der Auslöser war der Wunsch, ihren Kindern und Enkeln ein Bild der eigenen Kindheit zu vermitteln. Die 1947 Geborene wuchs in einer Dreigenerationenfamilie auf, in der sich das Leben in der Küche abspielte, während die „gudd Stuwwe“ nur an hohen Festtagen betreten wurde. Besonders lebhaft erinnert sie sich an die Samstage, an denen die Bundesliga lief: »Wenn gejubelt oder geschimpft wurde, vibrierte das ganze Haus.«

Aus diesen Erinnerungen entstand ihr erstes Buch »Klapperstörche lieben Zucker«, das sie im Selbstverlag veröffentlichte. Es folgten drei weitere Werke – heitere Geschichten, ein Kinderbuch und ein Mundartroman. Alle Texte stammen aus ihrer eigenen Feder. »Nichts kommt aus dem Internet oder aus fremden Büchern«, betont sie mit Nachdruck.

2018 wurde Bach vom Wetteraukreis als „Wetterauer Original“ ausgezeichnet – ein Titel, der ihre Arbeit würdigt und ihr erlaubt, ihre Mundarterzählungen offiziell unter diesem Label zu vermarkten.

Ein Abend voller Humor und Herzlichkeit

Bei ihrem Auftritt vor den Landfrauen zeigte sich erneut, warum Karin Bach so geschätzt wird: Sie liebt den direkten Kontakt zum Publikum – und das Publikum liebt sie zurück. Mit feinem Humor, Charme und einem sicheren Gespür für Zwischentöne brachte sie die Frauen immer wieder zum Lachen. Der Applaus war herzlich und anhaltend.

 

 

Hier ein paar Beispiele :

 

„Gurre“ mit dem Untertitel:

„Aich vezehn auch haut emool, wej merr iwwer die Leut schwätze kånn, ohne aach nur oin Noome se nenn. Dås eass praktizierter Datenschutz“

Zwei Frauen (die ich beide verkörpere) unterhalten sich über die Leute und nennen dabei nur Schimpfwörter:

Knoarzkopp

Dajgmaul

Geaftscheasser

Greffelspetzer usw.

 

 

„Wåss eich als Keand eläebt hu“

Ich erzähle vom Alltag im Dorf, als ich Kind war. Vom Plumpsklo und von Kindern, die als Geburtstagsgeschenk „Moggadasse“ (Mokkatassen) mitbrachten. Und davon, dass die Omma ihren Muckefug am liebsten aus einem Humben trank und darin das alte Brot einweichte, das oft knochenhart war.

 

„Roand imm die menschliche Bedirfnisse eann ånnern Poinlichkeire“

Dazu nehme ich die Zuhörer mit hinein, wie früher das „Toilettenpapier“ aussah, das aus Zeitungspapier bestand und auf einem Eisenhaken an der Wand hing, oder wie sich der Opa darüber beschwert hat, als die Familie einen Fernseher anschaffen wollte.

 

„Kaffie ean ånnern Sache“

Ich erzähle unter anderem, dass es die Männer früher einfacher hatten. Sie brauchten nicht ständig neue Anzüge. Sie zogen einfach ihren Hochzeitsanzug an, zusammen mit einem Schlips, den sie vom Opa geerbt hatten. Egal, ob zur Kirmes oder zu Beerdigungen. Darum haben manche von ihnen auch nach Mottenkugeln gerochen.

 

 

Der Abschluss machte  ein Spiel.

Ich habe den Damen anhand ihres Geburtstags verschiedene Schimpfwörter zugeordnet.

Da kamen dann Wortpaare heraus wie:

Imgewendt Knodderdebbe

Narrich Schnoachnoase oder

Reazzeruure Hoingdormel

Die Frauen kamen aus dem Lachen nicht heraus.

 

Zum Abschluss sagte Frau Bach sichtlich bewegt: »Ich hatte ein Publikum, von dem jeder Comedian nur träumen kann.« Sie sei »unglaublich bereichert« nach Hause gefahren – ein Gefühl, das an diesem Abend ganz offensichtlich auf Gegenseitigkeit beruhte.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Landfrauen Wölfersheim und Södel verbringen geselligen Spieleabend

einen Abend voller Lachen, Gespräche und spielerischer Spannung erlebten die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel am 19. März 2026.

Zahlreiche Mitglieder  folgten der Einladung zu einem gemeinsamen Schwätz- und Spieleabend, der sich schnell als gelungene Mischung aus Unterhaltung und Gemeinschaftspflege erwies.

In kleinen und größeren Runden wurden Klassiker wie Rommé und Rummy Cup gespielt, aber auch andere Gesellschaftsspiele fanden großen Anklang. Während die Karten gemischt und Spielsteine gesetzt wurden, entwickelten sich angeregte Gespräche, bei denen sowohl Alltägliches als auch Vereinsangelegenheiten ihren Platz fanden.

Die Zeit verging dabei sprichwörtlich wie im Flug. „Es ist schön zu sehen, wie viel Freude ein einfacher gemeinsamer Abend bereiten kann“, lautete der Tenor vieler Teilnehmerinnen. Der Spieleabend bot nicht nur Gelegenheit zum Austausch, sondern stärkte auch das Miteinander .

Zum Abschluss waren sich alle einig: Diese Form der Begegnung sollte unbedingt wiederholt werden. 

Text und Bilder Sigrid Paul.

Venedig – Die Stadt auf dem Wasser

Am 5. März 2026 durften wir auf Einladung des Vorstandes der Landfrauen Wölfersheim und Södel Melanie Frank begrüßen, die uns mit ihrem Reisebericht und beeindruckenden Bildern aus Venedig begeisterte. Gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Landfrauen und Gästen – insgesamt 45 Anwesende – tauchten wir in die besondere Atmosphäre dieser einzigartigen Stadt ein.

 

Venedig, italienisch Venezia, liegt im Nordosten Italiens und ist die Hauptstadt der Region Venetien. Die historische Stadt, die einst als mächtige Seerepublik bekannt war und den Beinamen „La Serenissima“ („Die Durchlauchtigste“) trägt, gehört heute zu den außergewöhnlichsten Reisezielen Europas.

Das historische Zentrum Venedigs liegt auf 127 Inseln in der Lagune und ist von rund 175 Kanälen durchzogen. Diese Wasserwege haben zusammen eine Länge von etwa 38 Kilometern. Der wichtigste und größte Kanal ist der Canal Grande, der sich über rund vier Kilometer in einer S-Form durch die Stadt windet und Venedig in zwei Hälften teilt. Insgesamt verbinden 398 Brücken die einzelnen Stadtteile miteinander. Viele davon waren ursprünglich aus Holz gebaut, wurden jedoch ab dem späten 15. Jahrhundert durch stabile Steinbrücken ersetzt.

Eine besondere technische Leistung ist der Bau der Häuser in der Lagune. Die prächtigen Palazzi und Wohnhäuser stehen auf Millionen von Holzpfählen, die tief in den Untergrund gerammt wurden. Unter der Schlammoberfläche der Lagune befindet sich eine feste Lehmschicht, in die die Pfähle – meist aus Eichenholz – eingebracht wurden. Darauf errichtete man eine Plattform aus Lärchenbohlen und Ziegeln, die als Fundament für die Gebäude diente. Diese Bauweise sorgt dafür, dass viele Gebäude seit Jahrhunderten stabil stehen.

Der Verkehr in Venedig unterscheidet sich stark von dem anderer Städte: Autos gibt es im historischen Zentrum nicht. Stattdessen erfolgt der Transport über die Kanäle. Wasserbusse (Vaporetti), Wassertaxis, Lieferboote und private Boote prägen das Bild der Lagune. Auch die berühmten Gondeln gehören zum Stadtbild, werden heute aber hauptsächlich für touristische Fahrten genutzt. Am besten lässt sich Venedig jedoch zu Fuß entdecken, wenn man durch die engen Gassen und über die zahlreichen Brücken schlendert.

Neben der Hauptinsel gehören auch mehrere kleinere Inseln zur Lagune, die einen Besuch wert sind. Burano ist besonders bekannt für seine bunten Häuser und seine lange Tradition der Spitzenstickerei, die hier seit dem 16. Jahrhundert gepflegt wird. Einer Legende zufolge wurden die Häuser farbig gestrichen, damit Fischer ihre Heimat auch bei dichtem Nebel leichter erkennen konnten.

Eine weitere berühmte Insel ist Murano, die weltweit für ihre Glaskunst bekannt ist. In den Werkstätten der Glasbläser entstehen kunstvolle Vasen, Figuren und Schmuckstücke aus Glas. Besucher können in vielen Manufakturen den Handwerkern bei der Arbeit zusehen und so einen Einblick in diese traditionsreiche Kunst erhalten.

Ein ruhiger Kontrast zur touristischen Betriebsamkeit bietet die Friedhofsinsel San Michele (Cimitero). Abseits der Menschenmassen ist sie ein Ort der Stille – allerdings auch ein Revier zahlreicher Mücken.

Im Zentrum der Stadt befindet sich der Markusplatz, der wichtigste Platz Venedigs. Dort stehen einige der bedeutendsten Bauwerke der Stadt. Der Dogenpalast war jahrhundertelang Sitz des Dogen sowie Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik Venedig. Über die berühmte Seufzerbrücke wurden Gefangene einst vom Gericht in die Gefängnisse geführt.

Des Weiteren  führt kaum ein Weg an der Rialtobrücke vorbei. Sie wurde zwischen 1588 und 1591 errichtet und war bis ins 19. Jahrhundert die einzige Brücke über den Canal Grande. Noch heute zählt sie zu den meistbesuchten Orten der Stadt.

Weitere Sehenswürdigkeiten zeigen die kulturelle Vielfalt Venedigs: der ungewöhnliche Buchladen Libreria Acqua Alta, indem Bücher in Gondeln und Badewannen gelagert werden, oder das historische Arsenal, einst Schiffswerft und Machtzentrum der venezianischen Flotte.

Direkt neben dem Palast steht die Basilika San Marco, der Markusdom. Die Kirche wurde zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert erbaut und ist dem Evangelisten Markus gewidmet, der als Schutzpatron der Stadt gilt. Besonders beeindruckend ist der Innenraum der Basilika: Mehr als 8.000 Quadratmeter goldener Mosaike schmücken Wände und Decken und machen sie zu einer der prächtigsten Kirchen Europas.

Zum Ensemble des Markusplatzes gehört auch der Campanile di San Marco, der Glockenturm der Basilika. Mit einer Höhe von 98,6 Metern ist er das höchste Bauwerk Venedigs. Einst diente der Turm auch als Orientierungspunkt für Schiffe. Heute bringt ein Aufzug Besucher auf die Aussichtsplattform, von der sich ein weiter Blick über die Lagune und die Dächer der Stadt bietet – besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang. Von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein beeindruckender Blick über die Dächer der Stadt, den Canal Grande und die gesamte Lagune.

Venedig fasziniert bis heute durch seine einzigartige Lage auf dem Wasser, seine jahrhundertealte Geschichte und seine besondere Architektur. Trotz der großen Besucherzahlen bleibt die Stadt ein Ort voller kultureller Schätze und unverwechselbarer Atmosphäre.

Die Begeisterung war groß, und die stimmungsvollen Eindrücke sorgten für viele staunende Gesichter und Applaus.   Zum Abschluss verwöhnte uns Melanie Frank noch mit köstlichen italienischen Spezialitäten, die den Abend wunderbar abgerundet haben.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Heringsessen bei den Wölfersheimer und Södeler Landfrauen

Zum Ausklang der farbenfrohen Faschingszeit hat der Vorstand der Wölfersheimer und Södeler Landfrauen auch in diesem Jahr wieder zum traditionellen Heringsessen eingeladen.

Am Donnerstag, dem 19. Februar kamen rund 30 Mitglieder um 19.00 Uhr im Vereinsraum der Wetterauhalle zusammen.

Die Tische waren liebevoll gedeckt und ein reichhaltig dekoriertes Buffet erwartete die Gäste. Der Anblick ließ bereits erahnen,

dass die Organisatorinnen viel Wert auf eine ansprechende Präsentation gelegt hatten.

Die klassischen Heringe mit Pellkartoffeln fanden großen Zuspruch und wurden von den Teilnehmerinnen als besonderer Genuss gelobt.

Für diejenigen, die keinen Fisch mögen, stand eine delikate Alternative bereit: frischer Kräuterquark mit Pellkartoffeln, der ebenfalls großen Anklang fand.

Nach einem geselligen Abend mit angeregten Gesprächen und guter Stimmung traten die Landfrauen zufrieden den Heimweg an.

Die nächste gemeinsame Veranstaltung ist bereits in Planung – und die Vorfreude darauf groß.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Kreppelnachmittag bei den Wölfersheimer und Södeler Landfrauen

29 fröhlich kostümierte Landfrauen folgten der Einladung des Vorstandes aus Wölfersheim und Södel zum bunten Kreppel- und Kaffeenachmittag. Nachdem die köstlichen Kreppel vernascht waren – manche schneller, als man „Helau“ rufen konnte – startete der närrische Teil des Programms.

Mit humorvollen Faschingsvorträgen und kleinen Anekdoten kam rasch eine ausgelassene Stimmung auf.

Den Auftakt machte das „Trampel vom Greiling“, das in ihrer Büttenrede unter dem Motto „Wo krieg ich bloß a Mandsbild her?“ auf charmant-chaotische Partnersuche ging. Das Publikum dankte mit herzlichem Gelächter und kräftigem Applaus.

Im Anschluss erklärte Schelli Jacob mit gewohnt trockenem Witz: „Was ist ebbes?“ – eine Frage, die sie mit viel Sprachgefühl und feinem Humor beantwortete und damit erneut für Schmunzeln sorgte.

Richtig turbulent wurde es, als die „Sexy Uschi vom Taubenloch“ schwungvoll zu einem Song von Lou Bega in den Saal tanzte. Spätestens da hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.

Bei der anschließenden Polonaise, die sich fröhlich durch den Raum schlängelte, zeigte sich einmal mehr, wie gut die Landfrauen gemeinsam feiern können. Es wurde getanzt, geschunkelt und herzlich gelacht.

So wurde es wieder ein wunderbarer, unvergesslicher Nachmittag. Nun dürfen sich die Mitglieder schon auf das traditionelle Heringsessen freuen, das am 19. Februar 2026 stattfinden wird.

Text und Bilder Sigrid Paul.

Jahreshauptversammlung

Zu ihrer 45. Jahreshauptversammlung hatten die Wölfersheimer und Södler Landfrauen am 22. Januar 2026 eingeladen. Die erste Vorsitzende Mechthild Lind eröffnete die Sitzung, begrüßte die anwesenden Mitglieder und stellte die Tagesordnung vor. In einer Schweigeminute gedachten die Landfrauen der verstorbenen Mitglieder Roswitha Bender, Elfriede Burok, Marianne Velten und Karin Moos. Das Protokoll der 44.Jahreshauptversammlung lag zur Einsicht aus.

Im Rückblick auf das Jahr 2025 präsentierte die 1.Vorsitzende ein umfangreiches Programm. Neben dem traditionellen Neujahrsempfang standen zahlreiche Vorträge zu Gesundheit, Ernährung und Vorsorge auf dem Plan. Beliebte Klassiker wie das Kreppel- und Heringsessen, Spieleabende und Dia-Vorträge über verschiedene Reisen fanden ebenfalls großen Zuspruch. Ein Mehrtagesausflug führte die Gruppe in den Schwarzwald, zudem beteiligten sich die Landfrauen am Hessentag. Weitere Aktivitäten waren eine Waldwanderung, ein Grillabend, eine Fahrradtour, sommerliche Stammtische sowie eine Halbtagesfahrt nach Sargenzell und Fulda. Auch das Erntedankfest, der Adventskaffee, eine Fahrt zur Schlossweihnacht in Erbach und ein stimmungsvoller Jahresabschluss mit der „Gänsemagd“ in Altenstadt rundeten das Jahr ab.

Anschließend stellte Gudrun Klee den Kassenbericht vor. Die Kassenprüferinnen Silvia Mück und Sigrid Paul bescheinigten eine ordnungsgemäße Buchführung und empfahlen die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde. Da beide Prüferinnen turnusgemäß ausgeschieden sind, wählte die Versammlung Claudia Rohe und Anneliese Dombrow zu ihren Nachfolgerinnen.

Sigrid Paul wird weiterhin die Pressearbeit übernehmen und die Vereinschronik gestalten.

Zum Abschluss der Versammlung sprachen die Mitglieder dem gesamten Vorstand ihren herzlichen Dank  für die engagierte und zuverlässige Arbeit aus.

Text und Bilder Sigrid Paul. 

Neujahrsempfang

Am 17. Januar 2026 lud der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel seine Mitglieder sowie deren Partner zu einem festlichen Neujahrsempfang in den evangelischen Gemeindesaal in Wölfersheim ein. Bereits beim Eintreffen wurden die Gäste herzlich mit einem Glas Sekt oder frischem Orangensaft begrüßt.

Vorsitzende Mechthild Lind hieß alle Anwesenden willkommen. In ihren Worten verband sie Dank und Wertschätzung mit den besten Wünschen für ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr. Unter den Gästen befand sich auch Bürgermeister Eike See, der ein Grußwort an die Landfrauen richtete und anschließend den traditionellen Briefumschlag überreichte.

Ein besonderer Moment des Empfangs waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder die durch die 1. Vorsitzende durchgeführt wurde. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Sigrid Hartmann, Ellen Zajions und – in Abwesenheit – Bertha Vogler ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Carmen Bommersheim sowie – ebenfalls in Abwesenheit – Ursula Sommer eine Urkunde und einen Blumengruß.

Im Anschluss wurde das liebevoll angerichtete Buffet eröffnet, das eine große Auswahl an köstlichen Speisen bot. Insgesamt  waren 69 Gäste der Einladung gefolgt und verbrachten gesellige Stunden in angenehmer Atmosphäre.

 

Für ein weiteres Highlight sorgte der musikalische Auftritt von Herrn Jung, der mit seinem abwechslungsreichen Programm für beste Unterhaltung und heitere Stimmung sorgte. 

Der Neujahrsempfang erwies sich als rundum gelungener Auftakt für das neue Jahr und wird den Gästen sicher in guter Erinnerung bleiben.

Text und Bilder Sigrid Paul. 

 

Rückblick 2025

Durch Altenstadt mit der Gänsemarkt

Am Sonntag, 28. Dezember 2025, unternahmen die Landfrauen Wölfersheim und Södel ihren traditionellen Jahresausklang – diesmal in Form eines historischen Rundgangs durch Altenstadt. Vierzehn Teilnehmerinnen machten sich bei strahlendem Wintersonnenschein gemeinsam mit der „Gänsemagd“ Annette Miksch auf den Weg, die als kenntnisreiche Führerin durch die Geschichte des Ortes führte.

Altenstadt gilt als der älteste Ort Oberhessens. Seine Ursprünge liegen an der Stelle eines römischen Kastells, das zugleich die erste Station des Rundgangs bildete. Heute befindet sich auf dem Gelände unter anderem die Stadtverwaltung. Weiter ging es zur ehemaligen Synagoge, die in der Pogromnacht 1938 schwer beschädigt und später zum Abriss verkauft wurde.

Direkt angrenzend befand sich einst eine jüdische Metzgerei. Das Gebäude blieb erhalten und beherbergt heute eine private Kindertagesstätte – deren Besitzer das historische Gebäude erworben haben und damit einen Teil der Ortsgeschichte bewahren.

Ein weiterer Halt war die St.-Nikolai-Kirche, einer Wehrkirche am einstigen Ortsrand. Anders als in später gegründeten, bereits christianisierten Dörfern entstand hier zunächst die Siedlung, bevor die Kirche hinzukam – ein Hinweis auf das hohe Alter des Ortes. Besonders beeindruckte der mittelalterliche Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert. Das ursprüngliche Kirchenschiff wurde nach 1700 abgetragen und durch den heutigen Saalbau mit umlaufender Empore ersetzt, wie er für lutherische Predigtkirchen typisch ist.

Im Anschluss besuchte die Gruppe das Geburtshaus von Johann Peter Schäfer, der in Friedberg eine der ersten Blindenschulen mit angeschlossenem Internat gründete.

Zum Abschluss führte die Gänsemagd die Landfrauen zu dem „Schwarzen Adler“, dem ältesten Gasthaus Altenstadts, um das sich zahlreiche Anekdoten ranken – bei denen der österreichische König, Napoleon und Goethe eine Rolle spielen.

Die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser im Ortskern rundeten das historische Bild ab und sorgten für zusätzliche Begeisterung.

Nach rund eineinhalb Stunden endete der informative und abwechslungsreiche Rundgang. Die Teilnehmerinnen zeigten sich beeindruckt von der geschichtlichen Vielfalt Altenstadts und genossen einen stimmungsvollen Abschluss des Vereinsjahres.

Text und Bilder Sigrid Paul. 

Adventskaffee der Landfrauen Wölfersheim und Södel

Wie jedes Jahr hatte der Vorstand der Landfrauen aus Wölfersheim und Södel seine Mitglieder zum traditionellen Adventskaffee eingeladen.

Am Donnerstag, dem 18. Dezember 2026 um 14:30 Uhr war es wieder so weit. Zu Beginn begrüßte die erste Vorsitzende, Mechthild Lind alle Anwesenden herzlich.

Die liebevoll gedeckten Tische und die festliche Dekoration sorgten für eine warme, einladende Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlen konnte. Nach dem gemeinsamen Lied „Alle Jahre wieder“ begann ein gemütlicher Nachmittag.

Bei Kaffee und Tee ließen sich die rund 40 Gäste die selbst gebackenen Stollen in verschiedenen Geschmacksrichtungen schmecken. Besonders die älteren Mitglieder freuten sich über das Wiedersehen und die anregenden Gespräche, um die Vorweihnachtszeit zu genießen. Es war ein Nachmittag voller Herzlichkeit, Lachen und vertrauter Begegnungen – ein wohltuendes Innehalten im Trubel des Alltags.

Mit guten Wünschen für das Weihnachtsfest und das kommende Jahr klang der harmonische Nachmittag langsam aus. Auch der Hol- und Bringservice wurde dankbar in Anspruch genommen, so dass alle Gäste sicher und bequem teilnehmen konnten.

Man merkte wieder wie wertvoll unser Miteinander ist und wie schön es ist, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

 Text und Bilder Sigrid Paul. 

Ausflug in den Odenwald

Am Samstag, dem 6. Dezember 25, machten sich die Wölfersheimer und Södler Landfrauen auf den Weg in den Odenwald, um die festliche Adventsstimmung zu genießen.

Erster Halt war in Weilbach. Gleich zu Beginn stand der Besuch der traditionsreichen Odenwälder Marzipankonditorei in Weilbach bei Amorbach auf dem Programm. Gegründet wurde sie 1977 von Konditormeister Gerd Zuber, der seine ersten Kreationen noch am heimischen Küchentisch entwickelte. Heute führen Katrin und Thomas Zuber, die zweite Generation, das Familienunternehmen fort. Eine Betriebsbesichtigung war am Samstag leider nicht möglich, doch die „Marzipanwelt“ bot eine reiche Auswahl an Köstlichkeiten. Selbstverständlich durften auch kleine Kostproben nicht fehlen, bevor sich alle mit süßen Leckereien eindeckten.

Weiter ging es zur Erbacher Schlossweihnacht, einem der schönsten Weihnachtsmärkte der Region. Auf dem Schlossplatz und in der Altstadt reihten sich zahlreiche Stände und Buden aneinander, die mit Lichtern und festlicher Dekoration ein wundervolles Ambiente schufen. Das Residenzschloss und die Fachwerkhäuser bildeten die perfekte Kulisse für die  Markthütten mit einem vielfältigem Angebot. Natürlich durfte auch die obligatorische Bratwurst mit einem Glühwein nicht fehlen.

Der Abschluss war in Michelstadt. Der dortige Weihnachtsmarkt besticht durch sein einheitliches Konzept: Rund 100 festlich geschmückte Holzbuden, Tannenzweige und Lichterketten prägen das Stadtbild. Ein besonderes Highlight sind die lebensgroßen Holzfiguren, die von der örtlichen Holzfachschule gefertigt wurden und als Wegweiser dienen. Sie beeindrucken die Besucher ebenso wie das weltbekannte Fachwerk-Rathaus aus dem Jahr 1484. Entlang der Braunstraße und in den engen Gassen der Altstadt lud der Markt zum ausgedehnten Bummel ein. Weinstuben, Cafés und Restaurants boten Gelegenheit zum gemütlichen Verweilen und machten den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für das gute Gelingen des Ausflugs sorgte die Firma Pfannmüller.

Text und Bilder Sigrid Paul. 

Vortrag zu Vitamin D von Marlene Lutz

Am 4. Dezember 2025 durften die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel Frau Marlene Lutz begrüßen.

In ihrem Vortrag zeigte sie uns auf, welche Schritte wir unternehmen können, damit es uns besser geht.

Eine gesunde Basis bilden Vitamin D3, K2, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren. Durch unseren heutigen Lebensstil – wenig Bewegung, viele Kohlenhydrate, Stress und nährstoffarme Ernährung – kommt es häufig zu Mängeln, besonders an Vitamin D (über 90 % der Menschen) und Magnesium. Die Folgen reichen von Müdigkeit, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und Diabetes.

Vitamin D könnten wir durch Sonnenlicht bilden, doch viele halten sich zu wenig draußen auf oder nutzen Sonnenschutz. Vitamin D sollte immer zusammen mit Vitamin K2 und Magnesium eingenommen werden, damit es richtig in Zellen und Knochen transportiert werden kann. K2 unterstützt zusätzlich den Transport von Kalzium in Knochen und schützt vor Arterienverkalkung. Magnesium entspannt, fördert Energieprozesse und wirkt positiv auf Blutdruck und Schlaf.

Damit Nahrungsergänzungen wirken, nimmt man Vitamin D3, K2 und Magnesium täglich ein – am besten D und K als Öltropfen zu einer fetthaltigen Mahlzeit. Vor der Einnahme sollte der Vitamin-D-Spiegel gemessen werden; optimal sind 60–100 ng/ml. Die Erhaltungsdosis liegt bei etwa 1000 Einheiten pro 10 kg Körpergewicht, ergänzt durch ca. 200 mg K2 und 400 mg Magnesium.

Da unsere Ernährung meist zu viele Omega-6-Fettsäuren enthält, ist eine tägliche Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren sinnvoll. Diese gibt es z. B. als Fischöl- oder Algenölkapseln (EPA und DHA) oder als Leinöl (ALA).

In den 1970er-Jahren entstand durch falsche wissenschaftliche Aussagen die Idee, dass Fett allein Herzkrankheiten verursacht. Dadurch wurden Fette verteufelt und stattdessen Zucker und Kohlenhydrate stark gefördert. Dies trug weltweit zum Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Fettleber bei.

Fazit:

Wir sollten uns bewusst machen, wie schädlich eine stark zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung ist. Weniger verarbeitete Lebensmittel, mehr gesunde Fette und eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D3, K2, Magnesium und Omega-3 unterstützen unsere Gesundheit nachhaltig.

Es war wieder ein sehr kurzweiliger und informativer Abend.

Text und Bild Sigrid Paul

 

Reisebericht Kunming – Vietnam von Herrn Fuß

Am 20. November 2025 lud der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel seine Mitglieder ein.

Im Mittelpunkt des Abends stand ein spannender Reisebericht von Herrn Fuß, der die Zuhörerinnen mit eindrucksvollen Erlebnissen und lebhaften Schilderungen begeisterte.

 

Seine Reise begann in Kunming, im Süden Chinas. Gleich zu Beginn beeindruckten die Tempelbilder und der Pavillon der Göttin der Barmherzigkeit. Viele Frauen beteten dort zu Konfuzius – ein bewegender Anblick. Besonders ins Auge fiel die Zickzackbrücke im Cuihu Park. Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass böse Geister nur geradeaus gehen können – die Brücke soll sie so fernhalten. Kunming selbst ist eine hochmoderne Stadt mit über fünf Millionen Einwohnern.

Der erste große Höhepunkt war der Steinwald von Yunan, ein Naturwunder von etwa 12 km² Fläche. Weiter ging es zum Fuxian-See, einem beliebten Urlaubsziel mit jährlich über tausend Besuchern. Auf der Fahrt durch die Dörfer wurde deutlich, dass es neben der Moderne auch noch große Armut gibt – Küchenwaren und Alltagsgegenstände wurden direkt am Straßenrand verkauft.

In der Stadt Jianshui beeindruckte uns der Konfuzius-Tempel mit seiner weitläufigen Parkanlage. Dort trafen sich Pensionäre, um Musik zu machen, zu tanzen und Brettspiele zu spielen. Ein lebendiger Ort voller Gemeinschaft. Der nächste Höhepunkt waren die Reisterrassen bei Yuangang, auf 1400 Metern Höhe – ein faszinierendes Landschaftsbild.

Nach dem Grenzübertritt bei Hekou erreichten wir Vietnam. Ein Ausflug führte uns nach Sapa, auf 1500 Metern Höhe einst ein Erholungsort während der Kolonialzeit. Hier leben viele ethnische Minderheiten. Auf der Weiterreise durch zahlreiche Dörfer sahen wir, wie Geschäfte sich kilometerlang an den Straßen reihten. Häufig lagen Ernteprodukte wie Zimt zum Trocknen direkt auf der Fahrbahn.

Besonders eindrucksvoll war die trockene Halong-Bucht mit ihren bizarren Karstgebirgen und Reisfeldern. Auffällig ist dort die Bauweise: Häuser dürfen nur vier Meter breit sein und stehen dicht nebeneinander entlang der Straße. Im Cuc-Phuong-Nationalpark unternahmen wir eine Wanderung durch den Dschungel und besuchten eine Tierschutzstation des Frankfurter Zoos. Dort werden auf Märkten gequälte Tiere wie Affen gekauft, gesund gepflegt und anschließend in großen Gehegen wieder ausgewildert.

Der größte Höhepunkt war schließlich die berühmte Halong-Bucht, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die spektakulären Felsformationen entstanden vor 30 bis 50 Millionen Jahren. Mit dem Schiff fuhren wir zwischen den Inseln hindurch, besuchten Tropfsteinhöhlen und erlebten das Leben in den schwimmenden Dörfern.

Zum Abschluss erreichten wir Hanoi, die Stadt der Mopeds und Motorräder – ein Lärm ohne Ende. Neben modernen Häusern und guten Restaurants besichtigten wir das Ho-Chi-Min-Mausoleum sowie sein Wohnhaus und Arbeitsstätte. Dort wurde 1945 die erste vietnamesische Unabhängigkeitserklärung verkündet.

Dies war ein eindrucksvoller und informativer Reisebericht von Herrn Fuss. Er endete mit großem Applaus – die Landfrauen waren von den Eindrücken der Reise wie immer sehr begeistert.“

Text Sigrid Paul, Bilder Herr Fuß

Auf den Spuren des Wassers –Bürgermeister Eike See informierte über die Wasserversorgung

Am 6. November hatte der Vorstand des Landfrauenvereins Wölfersheim und Södel zu einem informativen Vortrag rund um das Thema Wasserversorgung der Gemeinde Wölfersheim eingeladen. Bürgermeister Eike See ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu erscheinen und den interessierten Gästen einen umfassenden Einblick in die Prozesse der Wassergewinnung, -verteilung und -entsorgung zu geben. Dabei erklärte er anschaulich, wie die Gemeinde mit dem Wasserversorger OVAG zusammenarbeitet, welche Speicher genutzt werden und wie die Versorgung in den einzelnen Ortsteilen geregelt ist. So erhalten Södel, Melbach und ein Teil von Wölfersheim ihr weiches Wasser aus Lauter-Wetterfeld, während Berstadt, Wohnbach und der andere Teil von Wölfersheim mit mittelhartem Wasser aus Inheiden versorgt werden.

 

Ein zentrales Thema war auch der Klimawandel: Seit den 1990er-Jahren nahmen Starkregenereignisse und sommerliche Trockenperioden zu. Besonders in den Jahren 2014 und 2021 kam es zu lokalen Hochwassern. Frühwarnsysteme und Risikokarten befinden sich im Aufbau, um besser auf solche Ereignisse reagieren zu können.

 

Der Bürgermeister informierte zudem über die Gebührenstruktur für Trink-, Ab- und Niederschlagswasser sowie über die regelmäßigen Qualitätskontrollen. Dabei wurden Wasserproben aus Quellen, Leitungen und Haushalten auf Keime und Schadstoffe untersucht – stets unter Einhaltung der Trinkwasserverordnung.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sparsamen Umgang mit Wasser. Tipps wie Duschen statt Baden, die Nutzung von Regenwasser zum Gießen oder das richtige Befüllen von Spülmaschinen wurden anschaulich vermittelt. Auch die Pflege des Rasens – etwa durch längeres Wachstum zur besseren Feuchtigkeitsspeicherung – wurde thematisiert. Es wurde empfohlen, auch von der Wasserzapfstelle am Weidehof Gebrauch zu machen, die von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wird.

 

Die steigenden Wasserkosten wurden ebenfalls erläutert. Gründe hierfür sind unter anderem die Inflation, hohe Strompreise für Pumpstationen sowie notwendige Investitionen in die Wasserinfrastruktur.

Die Gemeinde rief daher eindringlich zum Wasser sparen auf.

Um dem hohen Strompreis entgegenzuwirken, hat die Gemeinde bereits in eine Photovoltaikanlage für die Pumpstation in Wölfersheim investiert, deren Investitionskosten sich bereits schon  nach drei Jahren amortisiert hatte.

 

Die 27 anwesenden Gäste zeigten sich beeindruckt von dem kurzweiligen und lehrreichen Vortrag – dem ersten Besuch eines Bürgermeisters bei den Landfrauen Wölfersheim und Södel.

 

Für Notfälle rund um die Wasserleitung wurde auf die rund um die Uhr erreichbare Notfallnummer 0175 4742283 hingewiesen.  

Text und Bilder Sigrid Paul. 

VorsorgeLotsen – Orientierung für ein sicheres Morgen

 

Am 23. Oktober informierten die VorsorgeLotsinnen Marion Diehl und Sabine Heil bei den Landfrauen in Wölfersheim und Södel  über die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge. In ihrem Vortrag zeigten sie praxisnah, wie wichtig es ist, rechtzeitig Entscheidungen zu treffen, um Angehörige zu entlasten und die eigene Selbstbestimmung zu sichern. Die Resonanz war groß: 26 Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit Materialien zu versorgen.

 

VorsorgeLotsen – Orientierung für ein sicheres Morgen

„Eigentlich müsste man sich mal um die wichtigen Dinge kümmern“ – dieser Gedanke begleitet viele Menschen, wenn es um Vorsorge und Pflege geht. Die Volksbank Mittelhessen hat mit den VorsorgeLotsen ein Angebot geschaffen, das genau hier ansetzt: Orientierung geben, Lösungen aufzeigen und den Zugang zu Hilfen erleichtern.

 

Die Lotsen sind kompetente Ansprechpartner für Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie Pflege- und Alltagsunterstützung. Sie stellen Informationsmaterial bereit, vermitteln Kontakte zu Fachberatern und öffnen Türen zu einem starken Netzwerk vom Steuerexperten bis zur Pflegeberatung. Der Großteil dieser Angebote ist kostenfrei.

 

Mit den VorsorgeLotsen übernimmt die Volksbank Mittelhessen Verantwortung für die Region. Sie macht Vorsorge greifbar und zeigt: Wer sich heute kümmert, schafft Sicherheit für morgen – für sich selbst und die Familie.

 

Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen – und wie wertvoll der Austausch in der Gemeinschaft der Landfrauen sein kann. Text und Bilder Sigrid Paul. 

Farbenpracht aus Früchten:

Wölfersheimer und Södler Landfrauen besuchten den Früchteteppich in Sargenzell

 

Der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel organisierte am 17.10.2025 einen Tagesausflug nach Sargenzell, wo ein außergewöhnliches Kunstwerk auf sie wartete, der berühmte Früchteteppich in der Alten Kirche. Pünktlich um 8:45 Uhr starteten 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Busunternehmen Pfannmüller in Richtung Rhön. In Sargenzell angekommen, wurden sie herzlich von einer Dame empfangen, die nicht nur für das Gruppenfoto sorgte, sondern auch durch die Kirche führte.

Kunst aus Saat und Segen

Seit 1988 entsteht dort jedes Jahr zum Erntedankfest ein beeindruckender Früchteteppich – gefertigt aus natürlichen Materialien wie Früchten, Samenkörnern, Blüten und Blättern. Das diesjährige Motiv

„Der Sturm auf dem See“ basiert auf dem Evangelium nach Lukas, Kapitel 8, (22-25) und wurde von der Künstlerin Heike Richter und ihrem Team mit viel Hingabe umgesetzt.

Die Herstellung beginnt bereits im Frühjahr mit der Motivsuche. Demnach werden zunächst Gemälde erstellt und Vergrößerung auf Platten gezogen. Ab Juni begannen die Arbeiten, dann wird das Kunstwerk über mehrere Wochen hinweg gelegt – mit rund 70 bis 90 verschiedenen Naturmaterialien. Zwölf Frauen sortieren und bereiten die Zutaten vor, sechs weitere gestalten das 24 m² große Bild in rund 1000 Stunden Handarbeit. Das Ergebnis: ein farbenprächtiges Werk, das jährlich zehntausende Besucher begeistert.

1998 gab es sogar ein Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde

„Auch wenn religiöse Motive nicht jeden ansprechen, entfaltet der Teppich eine besondere gestalterische Faszination“, heißt es in der Mitteilung der Landfrauen. Während das Originalgemälde auf der Staffelei streng wirkte, gewann das Motiv als Teppich an Wärme und Ausstrahlung.

Geselligkeit und Genuss

Nach dem informativen Aufenthalt in der Kirche ging es weiter zum Schützenhof nach Hünfeld, wo ein vorbestelltes, rustikales Mittagessen in gemütlicher Atmosphäre serviert wurde. Gestärkt und gut gelaunt führte die Reise weiter nach Fulda. Dort blieb Zeit zum Bummeln, Shoppen und für eine gemeinsame Kaffeepause. Der Ausflug endete am späten Nachmittag – erfüllt von schönen Eindrücken, guter Gemeinschaft und dem Zauber eines herbstlichen Tages voller Kunst und Kultur.

 

Ein herzliches Dankeschön geht auch an Yannik Pfannmüller, der mit sicherer und angenehmer Fahrt zum Gelingen des Ausflugs beitrug. Text und Bilder Sigrid Paul.

Spiele- und Schwätz Abend der Landfrauen Wölfersheim und  Södel

 

Am 9. Oktober 2025 war eigentlich ein Vortrag im Rahmen unseres Vereinsprogramms geplant – doch das Leben schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten. Als der Referent kurzfristig absagen musste, zeigte der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel einmal mehr seine Flexibilität und Kreativität: Statt eines Vortrags wurde kurzerhand ein gemütlicher Spiele- und Schwätz Abend organisiert.

Spontan, herzlich und voller Leben: 17 Landfrauen folgten der Einladung und erlebten einen kurzweiligen Abend voller Spiel, Spaß und angeregter Gespräche. In geselliger Runde wurde gelacht, gespielt und geplaudert – ein gelungener Ersatz, der die lebendige Verbundenheit unserer Gemeinschaft wunderbar zum Ausdruck brachte.

Ein besonderes Highlight des Abends war die Mitteilung unserer 1. Vorsitzende Mechthild. Sie verteilte den Flyer für die Reise vom 24. bis 29. April 2026. Ziel ist die wunderschöne Stadt Dresden sowie das beeindruckende Elbsandsteingebirge. Ein abwechslungsreiches Programm mit kulturellen Höhepunkten und gemeinsamen Erlebnissen erwartet uns – die Vorfreude ist bereits jetzt spürbar!

Gäste sind herzlich willkommen, ob beim Spielen, Schwätzen oder Reisen – unsere Gemeinschaft lebt von Offenheit und Herzlichkeit. Deshalb freuen wir uns besonders über neue Gesichter und laden Interessierte herzlich ein, bei unseren Veranstaltungen dabei zu sein.

Text und Bild Sigrid Paul.

Wissensreiche Wanderung 

 

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen machten sich 13 Landfrauen aus Wölfersheim und Södel sowie zwei Begleitmänner am 30. September 2025 auf den Weg zu einer besonderen Exkursion:

 

Unter der fachkundigen Leitung von Förster a. D. Leyrer führte eine zweistündige Wanderung rund um die idyllischen drei Teiche im Stadtwald Hungen – ein Ort, der Naturerlebnis und Wissensvermittlung auf wunderbare Weise vereinte.

 

Das Thema der Wanderung lautete: „Wie veränderten und verändern die Anforderungen der Gesellschaft den Wald?“ Auf sorgfältig gepflegten Waldwegen ging es von Waldbild zu Waldbild, wo jeweils spannende Fragen gestellt und gemeinsam diskutiert wurden:

  • Wie beeinflussten in früheren Jahrhunderten der immense Holzbedarf, Vieheintrieb und Streunutzung das Waldbild?
  • Warum erließen die Landesherren sogenannte Forstordnungen – und wie mündeten diese später in moderne Forstgesetze?
  • Wann wurde die nachhaltige Forstwirtschaft eingeführt, und welche tiefgreifenden Veränderungen brachte sie mit sich?
  • Wie entwickelte sich daraus die naturgemäße Waldbewirtschaftung?
  • Welche Erwartungen stellt die heutige Gesellschaft an den Wald – als Erholungsraum, Klimaschützer und Wirtschaftsfaktor?
  • Und nicht zuletzt: Welche sichtbaren und unsichtbaren Spuren hinterlässt der Klimawandel in unseren heimischen Wäldern?

Mit jedem Schritt durch den Wald wuchs das Verständnis für die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Förster a.D. Leyrer verstand es meisterhaft, historische Zusammenhänge und aktuelle Herausforderungen anschaulich und mitreißend zu vermitteln.

Nach vielen neuen Eindrücken und bereichernden Gesprächen ging es entlang der glitzernden Teiche zurück zu den Fahrzeugen – und schließlich zur wohlverdienten Einkehr in die Eisdiele nach Wölfersheim. Dort klang der Nachmittag bei angeregtem Geplauder, knusprigen Waffeln und köstlichem Eis in fröhlicher Runde aus.

Ein herzliches Dankeschön gilt Förster a.D. G.Leyrer für seine inspirierende Führung sowie allen Teilnehmenden für ihr Interesse und ihre Begeisterung. Es war ein Tag, der Naturwissen, Gemeinschaft und Genuss auf wunderbare Weise miteinander verband.

Text und Bilder Sigrid Paul.

 

Familiengottesdienst auf dem Bauernhof

Am Sonntag, dem 28. September 25 verwandelte sich der Bauernhof der Familie Hartmannshenn in einen ganz besonderen Ort der Begegnung und des Dankes. Unter dem goldenen Herbsthimmel wurde das diesjährige Erntedankfest als fröhlicher Familiengottesdienst gefeiert – mitten im ländlichen Herzen, wo Natur und Mensch sich die Hand reichen.
Die Gastgeber, Familie Hartmannshenn hatten mit viel Liebe zum Detail, Hof und Maschinenhalle vorbereitet. Wo sonst mächtige Landmaschinen ihren Platz finden, standen nun einladend aufgeklappte Bänke, umgeben von leuchtenden Erntegaben: Kürbisse, Äpfel, Brotlaibe und bunte Blumen schmückten den festlich gestalteten Altar und tauchten die Halle in ein warmes, herbstliches Licht.
Pfarrer Lars Stefan führte mit einfühlsamen Worten durch den Gottesdienst, der von den Kindern des Kindergottesdienstes lebendig und herzlich mitgestaltet wurde. Ihre fröhlichen Beiträge und Lieder brachten ein Lächeln auf viele Gesichter. Musikalisch wurde das Fest von Christoph Könitzer und Willi Schmidt begleitet, deren Gitarrenklänge die Halle erfüllten und eine wohltuende Atmosphäre schufen.
Das Erntedankfest bot Raum für stille Dankbarkeit und lautes Lob – für die Früchte des Feldes, für das tägliche Brot, für Familie, Freundschaft und das Miteinander. Die gespendeten Lebensmittel wurden im Anschluss an das Karl-Wagner-Haus in Friedberg weitergegeben, wo sie Menschen in Not zugutekommen – ein Zeichen gelebter Nächstenliebe.
Nach dem Gottesdienst luden die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel zu einem köstlichen Imbiss ein. Mit dampfender Kartoffelsuppe, würzigem Kartoffelsalat, schmackhaften Würstchen sowie einer Auswahl an liebevoll gebackenen Torten und frisch gebrühtem Kaffee war für das leibliche Wohl bestens gesorgt und lud zum Verweilen und Plaudern ein.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen helfenden Händen, großzügigen Spendern und engagierten Mitwirkenden, die dieses Fest der Dankbarkeit und Gemeinschaft möglich gemacht haben. Es war ein Tag voller Herzenswärme, der noch lange nachklingen wird.
Text und Bilder von Sigrid Paul.

Goldener Auftakt in die Herbstsaison – Gemeinschaft, Programm und Vorfreude

Mit dem Duft des nahenden Herbstes in der Luft und einem Hauch von Vorfreude im Herzen trafen sich die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel am Donnerstag, dem 25. September 2025, zu ihrem ersten Treffen nach der Sommerpause in Ihrem  Vereinsraum – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Herzlichkeit.

 

Die Vorsitzende Mechthild Lind begrüßte die 33 Damen mit spürbarer Freude über das Wiedersehen.

 

Mit schwungvoller Geste überreichte sie das frisch gestaltete Herbst-Winterprogramm 2025/26 – ein farbenfrohes Mosaik aus inspirierenden Veranstaltungen, geselligen Ausflügen und gemütlichen Zusammenkünften. Das Programm verspricht nicht nur Abwechslung, sondern auch viele kleine Glücksmomente:

  • Am 17. Oktober führt der erste Tagesausflug nach Sargenzell zum kunstvoll gestalteten Früchteteppiche – ein Fest für die Sinne.
  • Am 6. Dezember lockt der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt im Erbacher Schloss mit vorweihnachtlichem Flair und regionalen Köstlichkeiten.

Der Termin für den Vereinsausflug im Frühjahr 2026 steht noch aus, doch die Vorfreude auf gemeinsame Tage in schöner Umgebung ist bereits spürbar.

Der Auftaktabend war geprägt von herzlichen Gesprächen, fröhlichem Lachen und einem Gefühl der Verbundenheit, das weit über den Moment hinausreicht. In dieser warmen Atmosphäre wurde deutlich, wie wertvoll die Gemeinschaft der Landfrauen ist – ein lebendiges Netzwerk aus Freundschaft, Engagement und Lebensfreude.

Der Vorstand blickt mit Zuversicht und Begeisterung auf die kommenden Monate und freut sich darauf, gemeinsam mit den Mitgliedern das neue Programm mit Leben zu füllen – voller Neugier, Herzlichkeit und gemeinsamer Erlebnisse.

Genussvoller Ausklang der Sommerpause – Ein besonderer Stammtisch der Landfrauen Wölfersheim und Södel

Am 4. September 2025 war es wieder so weit. Der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel lud seine Mitglieder zu einem ganz besonderen Treffen ein – dem letzten Stammtisch vor dem Ende der Sommerpause. Als stilvoller Treffpunkt diente das charmante Antikcafé „Franco“ im Herzen von Wölfersheim, das mit seinem nostalgischen Flair und liebevoll dekoriertem Innenraum sofort für Wohlfühlatmosphäre sorgte.

Bereits reservierte Plätze erwarteten die 23 Landfrauen, die sich mit raffinierten italienischen Spezialitäten und erfrischenden Getränken verwöhnen ließen. Zwischen duftender Pasta, knusprigen Bruschetta oder Tintenfischringen und spritzigem Aperol entwickelte sich ein lebendiges Miteinander, das von herzlichem Lachen, angeregten Gesprächen und fröhlichem Austausch geprägt war.

Ein Abend voller Wärme und Gemeinschaft

Die Zeit verging wie im Flug – und es wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll das Zusammensein in vertrauter Runde ist. Die Freude über das Wiedersehen war spürbar, die Stimmung ausgelassen und fröhlichA. Mit einem Lächeln verabschiedeten sich die Mitglieder – voller Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen.

Ausblick: Das neue Programm startet!

Die regelmäßigen Treffen in der Wetterauhalle stehen bereits fest. Den Auftakt macht die erste Veranstaltung am Donnerstag, dem 25. September 2025. Dort wird auch das neue Jahresprogramm 2025/26 vorgestellt – mit vielen spannenden Aktivitäten, inspirierenden Vorträgen und geselligen Momenten. Der Vorstand freut sich darauf, zahlreiche Mitglieder willkommen zu heißen und gemeinsam weitere unvergessliche Stunden zu erleben.

Landfrauen Wölfersheim und Södel – Gemeinsam. Engagiert. Herzlich. 


Bericht und Bilder: Sigrid Paul

Sommerlicher Stammtisch der Landfrauen – Genuss, Gemeinschaft und gute Gespräche

 

Am 7. August trafen sich 28 Landfrauen aus Wölfersheim und Södel auf Einladung des Vorstandes zum dritten Stammtisch – diesmal in der beliebten Eisdiele im Herzen von Wölfersheim.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Sommertemperaturen kamen die Teilnehmerinnen in lockerer Runde zusammen. Ob im gemütlichen Innenraum oder im liebevoll dekorierten Außenbereich – überall wurde herzlich gelacht, angeregt geplaudert und natürlich genüsslich geschlemmt.

Das vielfältige Eisangebot sorgte für kulinarische Freude: von fruchtig-frischen Sorbets bis hin zu sahnig-cremigen Klassikern war für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Stammtisch bot eine wunderbare Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und die sommerliche Pause mit einem Hauch italienischem Flair zu genießen.

Ein rundum gelungenes Treffen, das einmal mehr zeigte: Die Landfrauen sind nicht nur aktiv, sondern auch herzlich verbunden – mit ihrer Region, miteinander und füreinander.

Bericht und Bilder: Sigrid Paul

Ein Sommertag voller Bewegung, Begegnungen und Genuss – die Landfrauen unterwegs

Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel zu einer gemütlichen Fahrradtour durch die idyllische Landschaft der Wetterau. Die Strecke, liebevoll ausgewählt und organisiert von Silvia Mück und Sigrid Paul, versprach nicht nur Bewegung, sondern auch viele kleine Entdeckungen am Wegesrand.

 

Treffpunkt war der Beundeweg,  von dort aus machten sich sieben unternehmungslustige Radfahrerinnen auf den Weg Richtung Bingenheimer Ried. Weiter führte die Tour zum Schützensee und schließlich zum Bergwerkssee, wo beeindruckende Skulpturen die Aufmerksamkeit auf sich zogen und zum Verweilen einluden.

 

Zum krönenden Abschluss gesellten sich die restlichen Landfrauen, die per Auto angereist waren, in der gemütlichen Blechwerkstadt in Weckesheim dazu. Bei Kaffee, Kuchen und allerlei leckeren Kleinigkeiten wurde viel gelacht, erzählt und das Miteinander genossen.

 

Insgesamt legten die Radfahrerinnen eine Strecke von rund 27 Kilometern zurück – und waren sich am Ende alle einig: Dieser Nachmittag war ein rundum gelungenes Erlebnis, das nach Wiederholung ruft. 

Bericht und Bilder: Sigrid Paul

Grillabend mit Herz und Genuss im Södeler Wald

Inmitten des idyllisch gelegenen Södeler Waldes, umgeben von sattem Grün, trafen sich kürzlich die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel zu einem stimmungsvollen Grillabend an der gemütlichen Kuhwaldhütte. Der Vorstand sorgte für bestens gegrillte Würstchen und kühle Getränke, während die Mitglieder mit einer bunten Vielfalt an Salaten und verführerischen Desserts für kulinarischen Hochgenuss sorgten.

Bei traumhaftem Sommerwetter genossen die Landfrauen – teilweise in Begleitung – einen entspannten und fröhlichen Abend voller guter Gespräche, herzlichem Lachen und gemeinsamer Zeit in der Natur. 

Bericht und Bilder: Sigrid Paul

Sommer-Stammtisch der Landfrauen

Am 12. Juni 2025 lud der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel seine Mitglieder herzlich zum allerersten Stammtisch während der Sommerpause in die gemütliche Gaststätte in der Wetterauhalle ein.

Insgesamt 23 gut gelaunte Landfrauen folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen unterhaltsamen Abend bei leckeren Speisen und Getränke,  anregenden Gesprächen und einer ausgelassenen Atmosphäre. Die Stunden vergingen wie im Flug, während herzhaft gelacht, begeistert erzählt und genüsslich geschlemmt wurde.

Voller Vorfreude blicken wir nun dem zweiten Stammtisch entgegen, der bald in der idyllisch gelegenen Kuhwaldhütte stattfinden wird – ein weiterer Anlass, sich freundschaftlich, heiter  zusammenzufinden.


Bericht: Sigrid Paul, Bilder: OV Wölfersheim und Södel

Programm der Wölfersheimer und Södeler Landfrauen 2025

Geselliges Abschlussessen der Landfrauen Wölfersheim und Södel

Zum feierlichen Abschluss des Herbst-Winterprogramms hatte der Vorstand der Landfrauen von Wölfersheim und Södel am Donnerstag, den 15. Mai in die Gaststätte Rosenbach eingeladen. 33 Frauen folgten der Einladung und genossen in fröhlicher Runde einen geselligen Abend voller guter Gespräche, leckerem Essen und herzlicher Gemeinschaft.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch das neue Sommerprogramm vorgestellt und verteilt, dass wieder eine Vielzahl spannender Aktivitäten und bereichernder Veranstaltungen bereithält. Mit Vorfreude blicken die Landfrauen auf die kommenden Monate, in denen gemeinsam Neues entdeckt, Altes gepflegt und die Gemeinschaft weiter gestärkt wird.

Ein gelungener Abend, der einmal mehr zeigte, wie wichtig der Austausch und das Miteinander innerhalb der Landfrauen-Gemeinschaft sind!

Bericht und Bilder: Sigrid Paul

Wölfersheimer und Södeler Landfrauen erkunden den Schwarzwald

Wenn man an den Schwarzwald denkt, fallen einem sofort die Frauen mit ihren Bollenhüten in Schwarz oder Rot, die Kuckucksuhren und die Schwarzwälder-Kirschtorte ein. Doch die Gebirgsregion, die im Südwesten Deutschlands an Frankreich grenzt, hat so viel mehr zu bieten und fasziniert vor allem durch seine dichten, immergrünen Wälder und malerischen Dörfer. Um den Schwarzwald besser kennen zu lernen, machten sich am ersten Sonntag im Mai, bei herrlichem Sonnenschein, 41 Landfrauen- und männer auf den Weg in den Süden Deutschlands.

Selbstverständlich wurde unterwegs wieder ein opulentes Frühstück eingenommen. Das Buffet ließ keine Wünsche übrig und so gestärkt, gelangte man am frühen Nachmittag nach Blumberg, wo man die Historische Sauschwänzlebahn (der Streckenverlauf erinnert an ein geringeltes Schweineschwänzchen) bestieg und 25 km durch das Wutachtal fuhr, Ausblicke in die Täler der Umgebung und die wunderschöne Natur genoss. Am Nachmittag erreichte die Gruppe dann ihr in über 1000 Meter Höhe gelegenes Hotel Alpenblick in Höchenschwand.

Am ersten Tag hatte der Wettergott es nicht ganz so gut gemeint und es regnete. Uns stand ein kompetenter Gästeführer zur Seite, der uns auf dem Weg zur ersten Station viel über die Gegend erzählte. Die Gruppe besichtigte die weltgrößte und begehbare Kuckucksuhr im Eble Uhrenpark, die im Maßstab 60:1 mit einem Original-Uhrwerk nachgebaut wurde. Im Anschluss hatte man Gelegenheit im Kuckucksuhren-Laden einzukaufen.  Dann ging es zu den höchstgelegenen Wasserfällen Deutschlands nach Triberg. Bevor wir auf dem Titisee eine Rundfahrt machten, kehrten wir noch ein und wurden mit einer Scharzwälderkirschtorte verwöhnt.

Dank des Kapitäns der für die Rundfahrt verantwortlich war, hatten die Frauen und Männer trotz des anhaltenden Regens viel Spaß.

Am nächsten Morgen stand eine Rundfahrt auf der Schwarzwald-Panoramastraße auf dem Programm, die auf rund 70 km Länge viele faszinierende Ausblicke über die Höhe des Schwarzwaldes, ins Rheintal bis zu den Vogesen und Alpen bot. Auch heute hatten wir einen Gästeführer, der uns Interessantes über die Region zu erzählen wusste. Unterwegs warf man einen Blick auf den in ca. 1300 Metern gelegenen Schluchsee. In dem Klosterdorf St. Peter wurde ein Halt eingelegt, um die weithin sichtbare ehemalige Benediktiner-Abtei mit ihren beiden Türmen zu besichtigen. Weiter ging es zu dem Dom von St. Blasien, der die Besucher aus der Wetterau mit seiner Größe und den hellen Marmorwänden beeindruckte.

 

Colmar, die drittgrößte Stadt im Elsass, auch klein-Venedig genannt war das Ziel am 4. Tag der Reise, heute sogar mit Sonne. Die Stadt an der Elsässer Weinstraße ist durch Kopfsteinpflasterstraßen, malerische Fachwerkhäuser, romantischen Kanäle, blumengeschmückte Fenster und verwinkelte Gassen geprägt. Während einer einstündigen Führung erfuhren die Landfrauen- und männer alles Wissenswerte über diese wunderschöne Stadt und die Region Colmar, die für Riesling und Gewürztraminer bekannt ist. Dass der Elsässer Wein ein Gaumenschmaus ist, davon konnte sich die Gruppe beim anschließenden Besuch des Weingutes Domaine Pierre Adam überzeugen. Nach der Probe mehrerer Rebsorten trat man die Rückfahrt durch die vielseitige Region Colmar und die bergigen Straßen des Nordschwarzwaldes an.

Am vorletzten Tag der Reise nahm die Gruppe an einer Führung durch die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau teil, die wegen ihres milden Klimas und des von kleinen Bächen durchzogenen mittelalterlichen Stadtzentrums bekannt ist. Bei herrlichem Sonnenschein bewunderten die Gäste das Freiburger Münster, den Münstermarkt, das Historische Kaufhaus und das Schwabentor. Während der Mittagszeit zog es die eine oder andere Landfrau in die Markthalle, um sich zu stärken.

Gegen 16.00 Uhr erreichte man das Hotel, damit genügend Zeit blieb, den Wellness-Bereich mit der Sauna und dem Sole-Pool zu nutzen.

Leider musste die Gruppe am sechsten Tag die Heimreise antreten, die sie zunächst über die Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee führte. (Dort entstand auch das Gruppenbild)

Auch an diesem Tag schickte die Sonne warme Strahlen und so konnte man den Ausblick über die herrliche Landschaft genießen.

Die Teilnehmer bedankten sich zum Schluss bei der Vorsitzenden Mechthild Lind für die Organisation der Reise. Alle waren voll des Lobes für die schönen Ausflüge über die kurvenreichen Straßen des Nord- und Südschwarzwaldes, die dem Busfahrer viel Geduld und Nerven abverlangte. Dafür erhielt er ein großes Dankeschön von seinen Fahrgästen, ebenso wie seine Frau, die alle mit Getränken und Hinweisen auf das tägliche Programm versorgte.

 

Wir freuen uns schon auf die Mehrtagesfahrt im nächsten Jahr

 

 

Text: Jutta Heck und Sigrid Paul, Bild: Sigrid Paul    

Schon mal was von Dark Peak oder White Peak gehört? Am Dia Abend entführte Melanie Frank die Wölfersheim und Södeler Landfrauen nach England.

Melanie Frank war am 24.4.25 bei den Landfrauen aus Wölfersheim-Södel und berichtete über ihre Wanderungen durch den Norden Englands in den Jahren 22 und 24. Sie hatte viele schöne Erlebnisse, aber es ging nicht immer alles glatt. Die anwesenden Landfrauen waren fasziniert von ihrem Vortrag, der auch durch Bilder unterstützt wurde. In der Pause wurden die Landfrauen mit einer englischen Köstlichkeit,  dem Cream Tee verwöhnt. Das sind Scones mit Marmelade und Clotted Cream,  dazu gibt es wahlweise Tee oder Kaffee.

Melanie mag Wanderungen in England, weil selbst die kleinste Wanderung zu einem Abenteuer werden kann, sagt sie.

Das fängt schon mit der Beschilderung der Wege an. Von super deutlich bis irgendwo am Horizont könnte ein Pfosten stehen. Nicht zu verwechseln mit manch einem Gewächs im Moor, das auch kerzengerade in den Himmel wächst. Dann sind die Wege selbst genauso abwechslungsreich wie die Landschaft, durch die sie gegangen ist, meist nicht zu verfehlen.  Es kann schon mal passieren, dass man der offiziellen Wegführung folgt und plötzlich in einem privaten Garten landet.

Melanie Frank startet im Peak District, das ist ein Hochlandgebiet in Zentral- und Nordengland. Große Teile des Gebietes liegen über 300 m und wird unterteilt in den Bereich „Dark Peak“ im Norden, der von Mooren und Sandstein geprägt ist und den „White Peak“ der von Kalkstein dominiert wird. Der größte Teil des Peak District wurde 1951 zum ersten Nationalpark des Landes. Ausgangspunkt der ersten Wanderungen ist Castleton. Der kleine Ort ist im wunderschönen Eden Valley im White Peak gelegen. Berühmt ist der Ort für seine Burgruine, Peveril Castle und verschiedene Höhlen die man besichtigen kann. Mam Tor in Hope Valley ist die erste Tageswanderung von der Sie berichtet. Kilometerweit klare Sicht und Sonnenschein, perfekt für die Wanderung über die Gipfel. Nachdem sie einige Kuhweiden überquert hatte, ging es bergauf zum ersten Gipfel Lose Hill. Ab hier ging es entspannt auf und ab. Sie konnte, wie der Esel die Möhre vor der Nase, das Ziel den ganzen Vormittag sehen und musste es nur erreichen. Auf Mam Tor angekommen, war es sehr windig, dadurch fiel die Pause etwas kürzer aus, ehe sie den Abstieg durch den Winnats Pass in Richtung Castleton vornahm.

Limestone Way und Winnatspass waren auch ein Ziel von ihr. Die Strecke war jedenfalls wunderschön und extrem windig. Je weiter sie dem Limestone Way folgte um so schöner waren die Ausblicke. Das Peveril Castle von Casleton war von dieser Seite ein toller Anblick. Bamford Edge im Peak District, Whitby und Robin Hood`s Bay an der Ostküste waren weitere Orte von denen Melanie berichtete.

Da sie auch mit dem Auto in England unterwegs war, musste sie sich einen Spickzettel auf den Tacho kleben, da der Linksverkehr nicht ganz so einfach war.

Hadrians Wall war das nächste Ziel. Der Hadrianswall  ist eine römische Grenzbefestigung (britannischen Limes), die nahe der heutigen Grenze zwischen Schottland und England liegt. Er wurde zwischen 122 und 128 n. Chr. erbaut und gilt als bedeutendstes Stück römischer Geschichte in Großbritannien. Auf einer Wanderkarte, die sie sich kaufte, waren schöne Wanderwege eingezeichnet. Sie suchte sich eine Strecke mit 12,5 km aus, zum Schluss waren es 22,7 km. Dabei kam sie auch am Sycamore Gap Tree vorbei, auch Robin Hood Tree genannt. Das ist ein Berg-Ahorn, der neben dem Hadrianswall steht. Er befindet sich in der Mitte eines markanten Sattels in der Landschaft und ist ein beliebtes Fotomotiv, weshalb er als einer der meistfotografierten Bäume des Landes gilt. Seinen alternativen Namen Robin Hood Tree erhielt er durch eine prominente Szene in dem Film Robin Hood: Prince of Thieves von 1991. Der Baum wurde 2016 in England zum „Baum des Jahres“ gekürt. Der Baum wurde am frühen Morgen des 28. September 2023 in einem Akt von Vandalismus gefällt. Der Baum hat dies überlebt und treibt neu aus (Stand 2024).

Dann ging es weiter zum Lake District. Der Lake District gehört zu den nassesten Flecken Englands und ist einer der fünfzehn Nationalparks des Vereinigten Königreichs und erhielt 2017 den Status UNESCO-Welterbe. Laut Reiseführer gibt es dort 214 Gipfel und 1.000 Seen der unterschiedlichsten Größen. Die Honister Slate Mine eine alte Schiefermine und Buttermere sind immer einen Besuch wert. Von dort gab es einige Episoden zu erzählen, unter anderem, dass sie von einem Regenschauer überrascht wurde, dass sie bis auf die Haut nass war und erfolgreich in diesem Schutt das Handy ertränkt hatte.

Zum Schluss suchte sie sich noch eine Herausforderung und kletterte auf einen der höchsten Punkte im Lake District. Im Wanderführer stand, es ist die beliebteste, schwierigste  und anspruchsvollste Wanderung im Lake District. Sie wusste es von Bildern, dass es eine Herausforderung werden würde. Das hat sie auch im Nachhinein gemerkt.

Allen Strapazen zum Trotz, es war wieder eine tolle Wanderung. Wir Landfrauen freuen uns schon heute auf Melanies nächsten Vortrag. 

England-Bilder: Die England Bilder wurden uns von Melanie Frank zur Verfügung gestellt und unterliegen dem Urheberrecht. ©Melanie Frank

Bilder und Bericht: Sigrid Paul

Mechthild Lind als Vorsitzende bestätigt

Zur 44. Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand am 20.3.2025 die Landfrauen von Wölfersheim und Södel eingeladen. Die erste Vorsitzende Mechthild Lind begrüßte die anwesenden Mitglieder und gab die Tagesordnung bekannt. In einer Schweigeminute gedachten alle an die verstorbenen Mitglieder Hilde Bender, Erika Weiss und Anneliese Klum. Das Protokoll der 43. Jahreshauptversammlung lag den Mitgliedern zur Ansicht vor.

Unter Punkt vier wurden die Aktivitäten aus dem Jahr 2024 bekannt gegeben. Neujahrsempfang, Vorträge über Gesundheit und Essen, Tages- und halb Tagesausflüge, Dia-Abende verschiedener Reisen, Reisebericht des Mehrtagesausflugs nach Plau am See, eine Waldwanderung, unsere Stammtische, Spieleabende, am Gemeindefest mit 30-jährigem Jubiläum der Künstlerpalette beteiligten wir uns mit Kaffee und Kuchen, Grillabend,  Advent und Osterkaffee, Kreppel und Heringsessen, Zwiebelkuchen mit Federweißer, Theaterbesuche und nicht zu vergessen der Nostalgieabend, eine Buchlesung, Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Hanau, das Kochen mit den Kindern in der Jim Knopf Schule und ein geführter Rundgang am Jahresende durch Bad Nauheim.

Marlies Appel trug den Kassenbericht vor. Die beiden Kassenprüferinnen Silvia Mück und Sigrid Paul bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes. Dem wurde einstimmig stattgegeben. Silvia Mück und Sigrid Paul werden auch im Jahr 2025 die Kasse prüfen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ingrid Maul, Margarete Reinelt und Marianne Velten, für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Ingrid Lind und Karla Fourier geehrt. Die geehrten Landfrauen erhielten eine Urkunde für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit. Marlies Appel (langjährige Rechnerin) und Ulrike Huber beenden ihr Mitarbeit im Vorstand der Landfrauen von Wölfersheim und Södel.

Anschließend erfolgten die Neuwahlen des Vorstandes. Mechthild Lind wurde ihn ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt, Gudrun Klee wurde als zweite Vorsitzende und Rechnerin und Schelli Jacob als Schriftführerin gewählt. Ingrid Lind, Romy Sender, Rita Boer und Sabine Escher werden in den nächsten vier Jahren als Beisitzerinnen fungieren. Sigrid Paul übernimmt weiterhin die Pressearbeit sowie die Gestaltung der Vereinschronik.

 

Neu gewählter Vorstand:

von links Beisitzerin Rita Boer, Schriftführerin Schelli Jacob, 1. Vorsitzende Mechthild Lind,

Beisitzerin Ingrid Lind und Sabine Escher, 2. Vorsitzende und Rechnerin Gudrun Klee, auf dem Bild fehlt die Beisitzerin Romy Sender 

Bilder und Text: Sigrid Paul    

„WAS OPA ALLES WUSSTE!" Vortrag rund um´s Gärtnern von Inge Schomber

 Der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel hatte am 17. April 2025 zu einem Vortrag von Frau Inge Schomber eingeladen. An diesem Tag durfte Frau Inge Schomber erneut ihr Wissen teilen, diesmal mit dem Titel "WAS OPA ALLES WUSSTE". Ihre Ausführungen öffneten den Blick für die bewährten Geheimnisse der Gartenpflege, die ihr Großvater über viele Jahre praktizierte. In ihrem lebhaft gestalteten Vortrag wurden zahlreiche praxisnahe Tipps vorgestellt, die auch heute noch Wert haben. Die 26 Zuhörer erfuhren, wie bestimmte Pflanzenarten gezielt eingesetzt werden können, um benachbarte Gewächse zu schützen und so ein prächtiges, gesundes Blühen zu ermöglichen. Diese natürlichen Methoden demonstrieren eindrucksvoll, dass manchmal die ältesten Ratschläge die besten Ergebnisse liefern. Ein weiterer Teil des Vortrages waren die Erinnerungen an das mühevolle Leben ihres Großvaters. Mit viel Hingabe bewirtschaftete er einen 1.000 Quadratmeter großen Nutzgarten, in dem er Gemüse anbaute, das er anschließend per Fahrrad in die Kleinmarkthalle nach Frankfurt brachte. Ergänzt wurde dieses Bild durch seine Arbeit in einem Gewächshaus, in dem er Blumen für den Verkauf züchtete. Die damals verfolgten Prinzipien spiegeln sich auch heute in der erfolgreichen Gartenpraxis wieder,  getreu dem Motto: "Stimmt's unten, wächst es oben." Ein Vortrag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch die Leidenschaft für traditionelles Gärtnern neu entfachte und den Zauber vergangener Tage in die heutigen Gärten übertrug. Zum Abschluss erhielten die anwesenden Mitglieder noch ein Informationsblatt mit vielen nützlichen Tipps. Es war wieder ein interessanter und informativer Abend.


Bild und Text: Sigrid Paul    

Vortrag von Frau Brigitta   „Hochverarbeitete Lebensmittel unter die Lupe“

Der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel hatte am 3. April die Ernährungsfachfrau Brigitta Vancura zu einem  kulinarischen Vortrag mit dem Thema "Hochverarbeitete Lebensmittel unter die Lupe" ein. Hochverarbeitet bedeutet, wenn Lebensmittel in mehreren Prozesschritten industriell gefertigt werden, aus fünf oder mehr Hauptzutaten (z.B. Weizenmehl, Zucker, Fett) besteht und eine Vielzahl an Zusätzen (z.B. Farb-oder Süßstoffe, Aromen, Emulgatoren) enthält. Als hochverarbeitete Lebensmittel werden industrielle hergestellte und verpackte Lebensmittel und Getränke bezeichnet, bei denen die eingesetzten Rohstoffe vielen Verarbeitungsschritten unterzogen wurden. Der Anteil essenzieller Inhaltsstoffe ist dabei oftmals gering. Sie sind praktisch, einfach zuzubereiten und lange haltbar. Einer Umfrage zufolge verzehren 70% der Deutschen regelmäßig hochverarbeitete Lebensmittel, wie kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, Tiefkühlpizza, Würstchen, Instantsuppe usw. Die 27 anwesenden Landfrauen erfuhren, dass man mit wenigen Handgriffen auch selbst ein gesundes und leckeres Essen zubereiten kann. Gemeinsam wurden raffinierte Leckereien zubereitet – genial und einfach! Als Kostproben gab es 

  • Fruchtiger Rotkohlsalat
  • Couscous mit Broccoli
  • Sauerkraut-Kartoffelauflauf
  • Schoko-Tofu-Creme

Der Vortrag von Frau Vancura war sehr informativ und hilfreich. 

Bild und Text: Sigrid Paul    

Heringsessen bei den Wölfersheim und Södeler Landfrauen

Zum Ende der farbenfrohen Faschingszeit hat auch in diesem Jahr der Vorstand der Wölfersheimer und Södeler Landfrauen wieder die Mitglieder zum traditionellen Heringsessen eingeladen. Am Donnerstag, dem 6. Februar versammelten sich die Damen bereits schon um 18.30 Uhr in ihrem Vereinsraum der Wetterauhalle.

Mit großer Freude nahmen 27 Mitglieder an den liebevoll gedeckten Tischen Platz. Der Anblick des prächtig dekorierten Buffets ließ ihnen  das Wasser im Munde zusammenlaufen. "Ein wahres Fest für die Sinne!"  Die Landfrauen waren sich einig, dieser Gaumenschmaus war ein echter Genuss. Mit Begeisterung ließen sie sich die köstlichen Heringe mit Pellkartoffeln schmecken.

Für diejenigen, die keinen Fisch mochten, gab es eine delikate Alternative, frischer Kräuterquark mit Pellkartoffeln, der ebenso gut schmeckte. Nach einem wunderschönen und geselligen Abend traten die Landfrauen den Heimweg an. Bereits jetzt können sie sich auf die nächste Veranstaltung freuen. 

Bilder und Text: Sigrid Paul    

Kreppelnachmittag bei den Wölfersheimer und Södeler Landfrauen

30 fröhlich kostümierte Landfrauen waren der Einladung zum bunten Kreppel- und Kaffeenachmittag des Vorstandes aus Wölfersheim und Södel gefolgt. Nachdem die Landfrauen die köstlichen Kreppel verspeist hatten, ging es zum närrischen Teil über. Mit lustigen und kreativen Faschingsvorträgen sowie witzigen Anekdoten war schnell eine ausgelassene und fröhliche Stimmung bei den Anwesenden erreicht. Mit einer schwungvollen Polonäse zogen die Frauen lachend durch den Raum, es wurde ausgelassen getanzt, geschunkelt und herzlich gelacht. Es war wieder ein wunderbarer und unvergesslicher Nachmittag. Nun dürfen sich die Mitglieder auf das traditionelle Heringsessen, das am 6. März 2025 stattfinden wird, freuen. 

Bilder und Text: Sigrid Paul    

Verhalten in einer Notfallsituation - die Landfrauen aus Wölfersheim und Södel sind jetzt gut informiert

Verhalten in der Notfallsituation

Am 06. Februar 2025 lud der Vorstand der Wölfersheim und Södeler Landfrauen zu einem lehrreichen Vortrag mit dem Titel "Verhalten in der Notfallsituation" ein.

Herr Peukert, ein erfahrener Rettungssanitäter, der viele Jahre im Einsatz und auf der Leitstelle tätig war, berichtete eindrucksvoll von seinen Erlebnissen und bot wertvolle Einblicke.

Ein Notfall kündigt sich nie an und kann jeden treffen – ob bei der Arbeit, in der Freizeit oder zu Hause. Herr Peukert erklärte uns ausführlich, wie man sich in einer Notfallsituation richtig verhält.

Besonders anschaulich demonstrierte er die Durchführung einer Herzdruckmassage und betonte, dass laut §323 StGB jeder zur Hilfeleistung verpflichtet ist.

Die erste Maßnahme in einem Notfall ist der Anruf bei der Notrufnummer 112. Auf einem Flipchart erklärte er uns, welche weiteren Schritte zu ergreifen sind.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug, da Herr Peukert uns nicht nur wertvolle Informationen vermittelte, sondern auch einige interessante Episoden aus seinem beruflichen Werdegang erzählte. Er beantwortete geduldig die Fragen der Gäste und gab praktische Tipps.

Zum Abschluss zeigte er uns die korrekte Anwendung eines Defibrillators. Dieses Gerät, das bei plötzlichen Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird, gibt Stromstöße ab, um das Herz wieder in einen normalen Rhythmus zu bringen.

Die 33 anwesenden Gäste hörten gespannt zu und waren von dem Vortrag sehr begeistert. Der Abend bot nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. 

Bilder und Text: Sigrid Paul    

Kraftreserven: Ein Vortrag von Heilpraktikerin Tina Ohl

Am 23. Januar 2025 lud der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel Mitglieder und Gäste zu einem spannenden Vortrag der renommierten Heilpraktikerin Tina Ohl ein. Das Thema des Abends lautete Kraftreserven.

In ihrem informativen und inspirierenden Vortrag beleuchtete Tina Ohl die verschiedenen Facetten von Kraft und Energie. Sie stellte die entscheidenden Fragen:

 

Was sind Kraft und Energie? Welche unterschiedlichen Formen benötigen wir?

 

Mit großer Sachkenntnis erklärte sie, welche Faktoren den gesunden Energiefluss behindern und welche Belastungen dabei eine wesentliche Rolle spielen. Besonders betonte sie, wie wir unseren Energiefluss positiv beeinflussen können und stellte einfache, sowie effektive Übungen für Körper, Geist und Seele vor. Diese Übungen ermöglichen es jedem, seine persönlichen Kraftreserven wieder aufzufüllen.

Die Heilpraktikerin Tina Ohl vermittelte den 30 Teilnehmern wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sie ihre eigenen Kraftreserven erkennen und stärken können. Ihr Vortrag wurde von den Landfrauen Wölfersheim und Södel begeistert aufgenommen. Nun können sie alles gestärkt und kraftvoll in Ihrem Alltag umsetzen, was an dem Abend aufgezeigt wurde.

Bilder und Text: Sigrid Paul    

Neujahrsempfang bei den Wölfersheimer und Södeler Landfrauen

Am 18. Januar 2025 lud der Vorstand der Landfrauen Wölfersheim und Södel seine Mitglieder und ihre Partner zu einem Neujahrsempfang in den Evangelischen Gemeindesaal in Wölfersheim ein.

Die Gäste wurden herzlich mit einem spritzigen Glas Sekt oder erfrischendem Orangensaft empfangen. Die Erste Vorsitzende, Mechthild Lind, hieß die Anwesenden  willkommen und wünschte allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Nach der freundlichen Begrüßung wurde das lecker angerichtete Buffet eröffnet, das eine Vielzahl köstlicher kulinarischer Genüsse bot.

69 Gäste folgten der Einladung des Vorstandes und verbrachten gemütliche Stunden in geselliger Atmosphäre.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt des beliebten Mundartduos Volker und Wilfried, das mit seiner humorvollen Darbietung die Gäste eine Stunde lang zum Lachen brachte und bestens unterhielt.

Alles in allem war der Neujahrsempfang ein rundum gelungener Tag, der den Gästen in bester Erinnerung bleiben wird. 

Bilder und Text: Sigrid Paul